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Einfach A1: Student soll 17.000 Euro wegen Handydiebstahl zahlen - Einfach A1


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http://derstandard.at/1395363628786/Handy-gestohlen-Student-soll-17000-Euro-zahlen
 
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Beste Antwort von Floridsdorfer77. 30 März 2014, 14:16

relax21 schrieb: Empfehlung der Kriminalprävention: Handy mittels PIN-Code sichern!Meine Empfehlung, die ich in meinem persönlichen Umfeld immer anbringe (tlw. erfolgreich 🙂 ), wenn ein Urlaub ansteht: kaufe dir eine Wertkarte, leite die Vertragskarte darauf um und schiebe danach die Wertkarte ins Handy.

Gut, im Fall des Falles ist das Handy trotzdem weg, aber es bleibt einem eine Horrorrechnung erspart. :)
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81 Antworten

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Handydiebstahl (BMI)

Empfehlung der Kriminalprävention: Handy mittels PIN-Code sichern!Dies sollte eigentlich selbstverständlich sein und ist ein guter Ansatz jedes einzelnen Handybesitzers, um sich selbst einigermaßen vor Schaden schützen zu können.



Rekordstadt Barcelona - Handy-Diebstahl-Hauptstadt Europas?
Nach Angaben der Zeitung „el periodico de Catalunya“ kommen davon etwa 100 pro Tag allein im Innenstadtbereich zur Anzeige. Zum Vergleich : Laut Kriminalstatistik wurden 2012 in Österreich 521 Handys gestohlen.


Kein Einzelfall: "Es ist nicht so, dass das ein Massenphänomen ist, aber wir haben im Rahmen der Schlichtungsverfahren immer wieder ganz gleich gelagerte Sachverhalte: Es sind immer junge Menschen, es ist immer Barcelona, es ist meistens eine (Strand)-Party, und dann werden die Endgeräte gestohlen und in kürzester Zeit massiv missbraucht für Verbindungen in entfernte Destinationen. Und die Schäden hier sind beträchtlich sagt Gregor Goldbacher (RTR) . Wir haben Fälle, die bis 40.000 Euro gehen."Rechtlich haftet der Kunde für alle anfallenden Kosten, bis er das Handy vom Betreiber sperren lässt. Eine Ausnahme gibt es nur für Mehrwertdienste.

Einfach zum Nachdenken! mfg
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relax21 schrieb: Empfehlung der Kriminalprävention: Handy mittels PIN-Code sichern!Meine Empfehlung, die ich in meinem persönlichen Umfeld immer anbringe (tlw. erfolgreich 🙂 ), wenn ein Urlaub ansteht: kaufe dir eine Wertkarte, leite die Vertragskarte darauf um und schiebe danach die Wertkarte ins Handy.

Gut, im Fall des Falles ist das Handy trotzdem weg, aber es bleibt einem eine Horrorrechnung erspart. 🙂
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Dem ist nichts anzufügen, außer das Wort Eigenverantwortung übernehmen.
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"Elektronisches Geld", in welcher Form auch immer, sind nicht voll kalkulierbare Risiken.
Wertkarten und Bares sind Wahres, was Risikokontrolle betrifft...
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ehrlich gesagt einer der Tage, wo ich ernsthaft überlege, meinen Vertrag zu kündigen.
nicht wegen Gebührenerhöhungen (bin gern bereit für Leistung auch was zu zahlen) oder ahnlichem. aber ich frag mich schon: ist es wirklich so schwer, sich in solchen Fällen einmal auf Seite des Kunden zu stellen?
ich geh zwar davon aus, dass man noch eine Lösung finden wird, aber muss das immer so mühsam sein?
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gregnet schrieb: ...ist es wirklich so schwer, sich in solchen Fällen einmal auf Seite des Kunden zu stellen?Bist Du bereit, dafür auch wesentlich höhere Gebühren zu zahlen? Iregendeine Art Risikovorsorge müsste auf Betreiberseite schließlich getroffen werden, wenn man den Kunden quasi ein Rundumsorglospaket böte. 😉
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wieso Risikovorsorge? dem Bericht nach haben die Verbindungen nicht stattgefunden, demnach dürften auf Betreiberseite auch kaum Kosten angefallen sein.
und dass mein Tarif durch solche Einnahmen in wesentlichem Aussmaß "querfinanziert" wird, glaub ich ehrlich gesagt nicht. sowas will ich auch nicht, ich bin - wie gesagt - gern bereit, für die Leistung die ich in Anspruch nehme, angemessen zu bezahlen. auf einen Tarif auf Kosten anderer kann ich verzichten, speziell, wenn er auf solchen Geschäftspraktiken beruht...
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gregnet schrieb: dem Bericht nach haben die Verbindungen nicht stattgefunden,...Tja, dem Bericht nach halt. Wie sieht die Protokollierung der ausländischen Telefongesellschaft aus? Wahrscheinlich Verbindungsaufbauten im Sekundentakt und dann kommen innerhalb weniger Minuten bei einer Taktung von 30/30 oder 60/60 schon mal etliche Stunden zusammen. Dafür will die ausländische Gesellschaft ziemlich sicher von A1 Geld sehen.

gregnet schrieb: wieso Risikovorsorge?Weil dem Betrug dann Tür und Tor geöffnet würde, wenn niemand mehr Eigenverantwortung zu übernehmen bräuchte. So nach dem Motto: "Mache Dir keine Sorgen, wenn jemand Deinen Anschluß mißbraucht, geht's auf's Haus und Du, lieber Kunde, bist aus dem Schneider."
Dafür bräuchte es dann eine entsprechende Vorsorge, die wir alle zu zahlen hätten; egal ob man A1-Kunde ist oder einem Mitbewerber sein Vertrauen schenkt.
gregnet schrieb: ..., ich bin - wie gesagt - gern bereit, für die Leistung die ich in Anspruch nehme, angemessen zu bezahlen. Das ist redlich. 🙂 Du und jeder andere muß aber auch alle erdenklichen Vorkehrungen treffen, daß sein Anschluß nicht mißbraucht wird...
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Floridsdorfer77. schrieb:
Tja, dem Bericht nach halt. Wie sieht die Protokollierung der ausländischen Telefongesellschaft aus? Wahrscheinlich Verbindungsaufbauten im Sekundentakt und dann kommen innerhalb weniger Minuten bei einer Taktung von 30/30 oder 60/60 schon mal etliche Stunden zusammen. Dafür will die ausländische Gesellschaft ziemlich sicher von A1 Geld sehen.
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und genau da würd ich A1 gern auf Seiten des Kunden sehen: ihn zu unterstützen, gegen (möglicherweise?) ungerechtfertigte Forderungen vorzugehen.
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Floridsdorfer77. schrieb:
Weil dem Betrug dann Tür und Tor geöffnet würde, wenn niemand mehr Eigenverantwortung zu übernehmen bräuchte. So nach dem Motto: "Mache Dir keine Sorgen, wenn jemand Deinen Anschluß mißbraucht, geht's auf's Haus und Du, lieber Kunde, bist aus dem Schneider."
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ich glaub, es wär kein Problem, den tatsächlichen Schaden wiedergutzumachen bzw. einen angemessenen Betrag für die erbrachte Leistung (soferns denn überhaupt eine gibt). ich kann den Vorgang technisch nicht ganz nachvollziehen, aber man könnte auch darüber diskutieren, ob es nicht eigentlich Aufgabe der Netzbetreiber wäre, Schwachstellen zu schließen, die solchen Missbrauch überhaupt erst möglich machen. man darf jedenfalls gespannt auf das Urteil sein, soferns denn überhaupt dazu kommt.
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Floridsdorfer77. schrieb:
Du und jeder andere muß aber auch alle erdenklichen Vorkehrungen Treffen, daß sein Anschluß nicht mißbraucht wird...
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das rechtfertigt aber mMn nicht, aus solchen Schadensfällen auf Kosten der Opfer auch noch Profit zu schlagen. weder für mich, noch für einen Netzbetreiber.

anm: sorry, fürs ungewöhnliche Zitierformat, muss mich wohl noch einarbeiten, wie man mehrere Zitate in einem Post unterbringt...
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gregnet schrieb: anm: sorry, fürs ungewöhnliche Zitierformat, muss mich wohl noch einarbeiten, wie man mehrere Zitate in einem Post unterbringt... Kein Problem. Wenn Du aus dem gleichen Beitrag mehrere Zitate brauchst, drücke den Zitierenbutton rechts über dem Textfeld, belasse nur den relevaten Text, schreibe unter der Randlinie Deinen Kommentar, mache einen Absatz, drücke den Zitierenbutton usw.

gregnet schrieb: und genau da würd ich A1 gern auf Seiten des Kunden sehen: ihn zu unterstützen, gegen (möglicherweise?) ungerechtfertigte Forderungen vorzugehen.Nun, es fordert ja nicht ein ausländischer Betreiber vom Kunden, sondern A1 fordert den Betrag vom Kunden ein. Was Du forderst, das wäre, daß A1 den Kunden gegen sich selbst unterstützt. 😉 Der ausländische Betreiber fordert nun einmal die Summe vom heimischen Betreiber (in dem Fall A1) und A1 verrechnet bloß weiter.

Bei einem Rechnugseinspruch des Kunden wird der Betreiber sicher beim ausländischen Betreiber nachforschen, dieser wird ziemlich sicher die geforderten Daten übermitteln, der heimische Betreiber prüft, befindet im für den Kunden schlechtesten Fall die Summe für richtig und schmettert den Einspruch ab.

gregnet schrieb: ich glaub, es wär kein Problem, den tatsächlichen Schaden wiedergutzumachen bzw. einen angemessenen Betrag für die erbrachte Leistung (soferns denn überhaupt eine gibt). Das Problem wird eben sein, daß der ausländische Betreiber wiederum etwas an eine andere ausländische Gesellschaft (meist in Afrika, Asien oder im ozeanischen Raum) zu zahlen hat, denn diese Betrügerbanden bauen nicht selten Verbindungen zu besonders teuren Destinationen auf, was man die Jahre über so liest.

Also nehmen wir an, daß der Mißbrauch eines A1-Anschluß in Spanien geschieht. Die Verbindungen werden über den spanischen Betreiber aufgebaut und gehen, sagen wir mal, nach Tonga. Der Betreiber in Tonga verlangt von der spanischen Gesellschaft entsprechende Gebühren, diese verrechnet sie an A1 und A1 stellt sie dem Kunden in Rechnung. Ob und wenn ja, in welcher Höhe die beteiligten Betreiber (abgesehen von der USt) noch etwas aufschlagen, weiß ich natürlich nicht.

gregnet schrieb: ..., aber man könnte auch darüber diskutieren, ob es nicht eigentlich Aufgabe der Netzbetreiber wäre, Schwachstellen zu schließen, die solchen Missbrauch überhaupt erst möglich machen.Sicher können wir in der Community darüber dikutieren, aber das brächte wahscheinlich so viel, als ob man darüber sinnieren würde, ob ein Dampfhammer als Eierstempelmaschine taugen würde. ;)

Meiner Meinung nach ist das ein globales Problem, dem sich nur die entsprechenden Institutionen annehmen können.

gregnet schrieb: das rechtfertigt aber mMn nicht, aus solchen Schadensfällen auf Kosten der Opfer auch noch Profit zu schlagen. weder für mich, noch für einen Netzbetreiber.Mag sein, nur wir wissen nichts über den Betrag, den A1 an den ausländischen Betreiber zu löhnen hat.
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Displaysperre wäre auch noch wichtig.
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ich hab das System in dem Fall noch nicht ganz durchschaut, aber genausogut könnt man natürlich gerichtlich klären, ob die Ansprüche der verrechnenden Telefongesellschat gerechtfertigt sind. mMn wär das der Punkt, wo man ansetzen sollte, denn irgendwo in der Zahlungskette muss ja wer sitzen, der Leistungen verrechnet, die er nicht erbringt.
so weit ich das mitbekommen hab, sind jedenfalls nicht viele kurze Gespräche hintereinander geführt worden, sondern ein paar hundert gleichzeitig. allein das wär wohl schon was, was die Betreiber ohne Probleme unterbinden könnten.
Floridsdorfer77. schrieb:Sicher können wir in der Community darüber dikutieren, aber das brächte wahscheinlich so viel, als ob man darüber sinnieren würde, ob ein Dampfhammer als Eierstempelmaschine taugen würde. ;)
also ich halt eine Diskussion, wie man Schaden vermeiden und Leute besser vor existenzbedrohenden Situationen schützen kann, sogar für sehr sinnvoll.
ich hab jetzt keine Ahnung, wie man ein Phone in eine SIM-Box umwandeln kann oder die SIM-Karte ohne PIN in einer solchen verwenden (das ist auch nichts, was man unbedingt hier ins Forum schreiben würde), nur:
beim Ruf nach Eigenverantwortung sollt man schon bedenken, dass es meistens Leute gibt, die (in der Hinsicht) schlauer als man selber sind und für die Sicherheitsvorkehrungen, auf die man vertraut, kein Problem darstellen. dann bleibt nur hoffen, dass es einen selber nicht erwischt und andere unter "Pech gehabt, so ist halt das Leben" usw. abzutun. das ist mir ehrlich gesagt zu wenig...

Ergänzung: übrigens kann man im Video hier sehen, dass 175 Stunden national und Österreich, über 200 Stunden ankommende Gespräche und nur ca. 50 Stunden in den Rest der Welt verrechnet wurden (macht aber durch die Gebühren den größten Teil aus). das alles (oder großteils) in einem Zeitraum von 3-4 Stunden...
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gregnet schrieb: ..., sondern ein paar hundert gleichzeitig.Kann ich mir nicht so recht vorstellen, denn selbst wenn es gelänge über mehrere Provider gleichzeitig eingebucht zu sein, werden die Zellen nicht hunderte gleichzeitige Gespräche herstellen. Deshalb gehe ich persönlich von diesen "Sekundengesprächen" aus (ja, ich hab' den Bericht mit den angeblichen 50 Minuten gelesen 😉 ).

gregnet schrieb: also ich halt eine Diskussion, wie man Schaden vermeiden und Leute besser vor existenzbedrohenden Situationen schützen kann, sogar für sehr sinnvoll.Ich auch, speziell wenn sich's darum dreht, was der Einzelne tun kann. :)

gregnet schrieb: beim Ruf nach Eigenverantwortung sollt man schon bedenken, dass es meistens Leute gibt, die (in der Hinsicht) schlauer als man selber sind und für die Sicherheitsvorkehrungen, auf die man vertraut, kein Problem darstellen. He he, dann sollen mir solche unredlichen Gestalten mal beweisen, wie sie mit meiner daheim verwahrten Karte was böses anstellen können. Deshalb ist ja mein Tipp "Wertkarte in den Urlaub mitnehmen" der meiner Meinung nach beste.
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schau dir das oben verlinkte Video an, da sieht man Teile der Rechnung ;)
wie das geht und wie genau man dadurch zu Geld kommt, weiß ich auch nicht. die Erklärung in dem Video ist für mich zu dürftig.
und daheimlassen ist für Mobilfunkfans natürlich keine zufriedenstellende Lösung 😛
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gregnet schrieb: schau dir das oben verlinkte Video an, da sieht man Teile der Rechnung ;)Habe ich schon längst angesehen. 😉 Viel sieht man nicht, jedenfalls die relevantesten Daten nicht. Was man aber sieht, das sind nicht nur lange Gespräche...

gregnet schrieb: die Erklärung in dem Video ist für mich zu dürftig.Für meinen Geschmack auch. :)
gregnet schrieb: und daheimlassen ist für Mobilfunkfans natürlich keine zufriedenstellende Lösung :pHat ja auch niemand geschrieben. 😉 Die Vertragskarte soll zu Hause bleiben - das Handy kann ruhig mit, jedoch soll eine Wertkarte rein. Speziell in der EU macht es keinen Unterschied, ob eine Vertragskarte oder eine Wertkarte im Handy werkelt.
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man sieht, dass an besagtem Tag 205 Gespräche mit einer Dauer von ca. 175 Stunden national+Österreich, 254 Gespräche mit knapp 50 Stunden in den Rest der Welt und 391 ankommende Gespräche mit gut 205 Stunden Dauer verrechnet wurden, was etwa 14000 Euro netto ausmacht. relevant genug um zu behaupten, dass es sich da um keine Kurzzeitgespräche gehandelt hat, würd ich einmal meinen... 😉
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Ob da nicht auch die Taktung mitberechnet wird?! Beispielsweise 44 Sekunden, die man am EGN sieht = 1 gerechnete Minute...
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und welche Taktung müsst das sein, dass man damit auf die von mir im letzten Post geschriebenen Werte kommt? ;)
wenn die Kosten wirklich in dem Zeitraum entstanden sind (wobeis da auf ein paar Stunden oder sogar Tage plus/minus auch nicht mehr drauf ankommen würde) ist das denk ich mit keiner Taktung oder ähnlichem zu erklären.
Nein, es ist ganz falsch, dass der Konsument das Risiko trägt, weil der Endkunde die Sicherheitsmechanismen nicht verbessern kann.
 
Nur die Provider können die Sicherheitsmechanismen verbessern und wenn sie durch Betrug keinen Schaden haben oder sogar noch verdienen, dann werden sie auch nichts in Sicherheit investieren.
 
Daher muss immer die Partei den Schaden tragen, die auch tatsächlich Sicherheitsmassnahmen umsetzen kann. Es kann ja nicht das Ziel sein, dass man im Ausland nur mit Wertkarte telefoniert.
 
Davon abgesehen müsste A1 aufklären, dass solche Schadenssummen entstehen können, selbst wenn man rasch den Verlust meldet. Also in etwa: "Bei Ihrem Vertrag ist Roaming aktiviert. Da wir nichts gegen Betrüger im Ausland unternehmen, können Kosten in Höhe von 10.000 EUR und mehr entstehen selbst wenn Sie den Anschluss innerhalb weniger Stunden sperren lassen".
 
Jedem ist klar, dass bei Roaming hohe Kosten entstehen können, wenn das Handy gestohlen wird. Allerdings ist niemandem klar, dass innerhalb von 4h 17.000 EUR anfallen können (wenn Mehrwertnummern gesperrt sind).
 
Als Vergleich: Bei Kreditkarten trägt die Kreditkartenfirma das Risiko und dort sind gute Fraud-Mechanismen implementiert. Gelegentlich wird die Karte halt zu oft gesperrt und man muss sie entsperren lassen. Außerdem gibt es ein Limit. Niemals würde bei einer Kreditkarte, die normalerweise Umsatz von vielleicht 100 EUR im Monat macht, ausländische Transaktionen in der Höhe von 17.000 EUR innerhalb von 4h durchgehen lassen.
 
 
Aber genau deshalb muss A1 den Schaden tragen. Damit sie eine Motiviation haben, mit anderen Betreibern gegen zusammenzuarbeiten. Wenn sie keinen Schaden haben, ist's ihnen egal.
 
...und wie soll der arme Student gegen internationalen Betrug vorgehen und Betreibern in 3 Länder bessere Fraud-Detection (gratis) machen? 
 
Btw, A1 hat ein hübsches Werbevideo, wie toll sie andere Provider bei Betrugsbekämpfung unterstützen können:
 
https://www.youtube.com/watch?v=l7V07mtpoio
 
Unglaublich wie unprofessionell A1 das löst; man muss sich nur mal deren Facebook-Seite anschauen. Ein Marketing-Anfänger könnte das besser handeln.
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E schrieb: Aber genau deshalb muss A1 den Schaden tragen.Das wird die Community nicht zu entscheiden haben.

E schrieb: Unglaublich wie unprofessionell A1 das löst; man muss sich nur mal deren Facebook-Seite anschauen. Ein Marketing-Anfänger könnte das besser handeln.Deine Meinung in allen Ehren, aber ein A1-Bashing fangen wir hier gar nicht erst an.
Benutzerebene 5
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wobei die technische Frage ("wie gibts denn sowas überhaupt?") und "was kann man dagegen tun?" mMn auch für die Community sehr interessant sind.
aber diese Fragen sollt sich natürlich auch A1 stellen - und zwar nicht widerwillig, weil sie vielleicht in gewissem Umfang dazu verpflichtet sind, sondern aus dem Anspruch heraus, ein kundenorientiertes Unternehmen zu sein. das würd zumindest ich mir erwarten...
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gregnet schrieb: wobei die technische Frage ("wie gibts denn sowas überhaupt?") und "was kann man dagegen tun?" mMn auch für die Community sehr interessant sind. Hat jemand das Gegenteil behauptet?
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hier nicht.
wie sich das Ganze in der realen Welt weiterentwickeln wird, bleibt abzuwarten...
Benutzerebene 7
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Ja, schauen wir mal. 🙂

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