Minus bei den Mobilpoints


Hallo Community!
 
Ich möchte hier kurz meine Situation schildern: ich bin seit Jänner 2008 A1-Kunde, mein Produkt war und ist ein Internet-Stick. Da ich nun umziehe und dadurch keine weitere Verwendung für den Stick habe, wollte ich meinen Vertrag kündigen. Aussage des Kundensupportes war aber, dass das nicht so einfach möglich ist, weil ich mit meinen Mobilpoints im Minus bin, ca. 3500 Stück davon. Nur: ich habe seit Bestehen meines Vertrages nie Gebrauch davon gemacht- mehr noch, ich wusste nicht einmal, dass es Mobilpoints gibt. Auf meine Frage, wie dieses Minus entstanden ist kam die Rückmeldung, dass ich im Jänner 2013 ein Modem bekommen habe. Nun, das ist etwas seltsam. Ich war zu diesem Zeitpunkt nach einem Krankenhausaufenthalt in Pflege und kann mich nicht erinnern, ein Modem angefordert, erstanden, ja überhaupt bekommen zu haben. Daher meine Frage: wie kommt so etwas zustande? A1 hat vorgeschlagen, dass ich Einspruch erheben soll. Einspruch gegen was? Gegen etwas, wofür es weder einen Vertrag, einen Empfangsbestätigung oder was auch immer gibt? Nicht einmal das Modem selbst?
 
Hat jemand ähnliche Erfahrungen mit so etwas gemacht? Hoffe auf Antworten,
 
lg Kiara

10 Antworten

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kiara6666 schrieb:Einspruch gegen was? Gegen etwas, wofür es weder einen Vertrag, einen Empfangsbestätigung oder was auch immer gibt? Nicht einmal das Modem selbst?Die Frage ist nicht "gegen was" sondern "gegen wen".
Wenn du das nicht getätigt hast, dann wird aufgrund deines Einspruches ausgehoben, wer unterschrieben hat (unterliegt dem Datenschutz schätz ich mal, daher musst du Einspruch erheben) und dann wird ggf. festgestellt, dass du es nicht warst, Vertrag also ungültig zustande gekommen ist und dann ist es nicht mehr dein Problem, sondern das von A1, denn deine Vertragsverlänergung ist nichtig und A1 muss dann rausfinden, wer unerlaubt die Hardware ergattert hat bzw. wo hier der Fehler/Irrtum passiert ist.

Der Einspruch ist also der richtige Weg.
Danke für die Antwort. Sehr toll jedenfalls. Jetzt kann ich also nur aufgrund einer Behauptung von A1 (bzw. dem Minus bei den Mobilpoints) vor Gericht ziehen? Mir sieht das Ganze einmal mehr nach einer Abz0cke aus- 3500 Mobilpoints entsprechen dem, was ich von der Seite entnehmen kann 120 Euro und man wird quasi dazu genötigt, das entweder zu zahlen oder vor Gericht zu ziehen. Also was machen 9 von 10 Leuten? Richtig- sie zahlen. Und A1 reibt sich die Hände. Ist A1 nicht dazu verpflichtet, mir meinen eigenen Vertrag bzw. eine etwaige Empfangsbestätigung vorzulegen? Wenn ich es selbst unterschrieben habe kann ja aus meinem Verständnis her kein Fall von benötigtem Datenschutz vorliegen- es sind meine Daten, die müssen vor mir nicht geschützt werden. Ich bin neugierig, was da noch herauskommt. Gegebenenfalls werde ich mein Konto sperren, wenn A1 dann wirklich Geld von mir will, dann sollen sie mir beweisen wofür. Wäre das eine Option?
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Ich versteh dass du wütend bist, aber überreagiere hier bitte nicht, das bringt weder dir was noch anderen.

Die Sache ist meiner Meinung nach ganz einfach: Du schreibst kurz, was passiert ist und verlangst die Vorlage des Vertrags mit deiner Unterschrift, glaub kaum, dass das dann vor Gericht geht bzw. nicht über dich, wenn wer klagt, dann ist es A1, wenn deine Unterschrift nicht drauf ist, denn dann hat ja A1 einen Schaden, da sie dir das ja nicht in Rechnung stellen können. Und irgendjemand hat das Modem bekommen und gegen diesen würde dann die Klage gehen.

Also schreib einfach einen neutral gehaltenen Einspruch, wo du den Sachverhalt schilderst und verlange die Vorlage der Unterschrift. Vielleicht klärt sich das dann auch gleich auf.

kiara6666 schrieb:Gegebenenfalls werde ich mein Konto sperren, wenn A1 dann wirklich Geld von mir will, dann sollen sie mir beweisen wofür. Wäre das eine Option?
Das Konto sperren ist imho nie eine Option, aktuell hast du noch einen laufenden und gültigen Vertrag und wenn es hier Klärungsbedarf gibt, würd ich erst diesen Punkt klären. Du kannst ja im Einspruch dazu schreiben, dass du mit kündigen willst, um deinen Kündigungswunsch auch gleich kund zu tun, du aber eben nicht bereit bist, die MobilPoints zu zahlen da du deiner Meinung nach auch keinen Vertrag zu myNext unterschrieben hast. Wenn sich das dann mit der Unterschrift klärt, hast du auch keine Kündigungsfrist versäumt.
Den Einzug bei einem laufenden Vertrag im Zeitalter der Automatisierung zu sperren, führt nur zu zusätzlichen Kosten und daher Mahnungen und Scherereien. Wenn man das macht, das der Firma auch vorher mitteilen (Widerruf der Einzugsermächtigung).

Immer erst das klärende Gespräch suchen, bevor man zu härteren Mitteln greift.
Zum Einen: ich kam ja nur aufgrund meiner Kündigung darauf, dass es überhaupt sowas wie Mobilpoints gibt. Die Kündigung ist längst übermittelt, wird aber noch bearbeitet (...). Am Telefon wurde mir dann eben gesagt, dass das mit der Kündigung nicht so einfach geht, weil ich mit meinen Mobilpoints im Minus bin. Witzigerweise kann mir am Telefon aber auch nur gesagt werden, dass dies aufgrund des Modems ist- das wurde mir aber auch erst nach der 3. oder 4. Anfrage gesagt- davor konnte mir niemand weiterhelfen, wie das zustandegekommen ist. Auch nicht, wie das gerechnet wurde. Wie schon aus meinem ersten Post ersichtlich, bin ich seit 2008 Kunde. Nach jetziger Überprüfung meiner Unterlagen hatte ich mit Stand Jänner 2014 sogar ein Minus von über 5000 Punkten. Ich weiß erst jetzt, wie viele Mobilpoint ich wofür bekomme, auch ca., wie viele davon schon wieder verfallen sind. Ich weiß aber trotzdem noch nicht, weshalb mir für die Einlösung von x-Mobilpoint für exakt Nichts vom Jänner 2013 (ich habe nie ein Modem bestellt, geschweige denn erhalten) ein Minus entstanden ist, welches vor einem Jahr noch über 5000 Points schwer war.
 
Nachdem A1 ja auch erst nach einigen Gesprächen scheinbar draufgekommen ist, dass dies durch den scheinbaren Erhalt eines Modems entstanden ist, frage ich mich schon: sind sie wirklich draufgekommen oder werde ich hier an der Nase herumgeführt?
 
Bezüglich klärenden Gespräch: aus meinen vorigen Zeilen liest du vielleicht schon heraus, dass dieser Versuch schon gestartet wurde. Und wie man auch weiter sieht, kommt dabei viel heraus- nur nichts klärendes. Es ist, wie es ist: Man wird mit einer nachweislich erfundenen Geschichte konfrontiert, die mit Kosten verbunden ist- es sei denn, man schleppt das Ganze vors Gericht. Ernsthaft, aber ist sowas seriös? Ich werde diesen Fall auch in anderen, ähnlichen Foren schildern, vielleicht antwortet mir dort jemand, der nicht bei A1 in Lohn und Brot steht.
 
lg Kiara
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kiara6666 schrieb: ..., vielleicht antwortet mir dort jemand, der nicht bei A1 in Lohn und Brot steht.Jetzt schalte bitte mal einen Gang zurück, Kiara. :)

Wir User-Moderatoren sind keine Angestellten des A1 TA-Konzern und werden von diesem auch in keinster Weise für unseren (Zeit-) Aufwand entschädigt. Die hier in der Community zusätzlich tätigen A1-Mitarbeiter sind als solches eindeutig gekennzeichnet.
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kiara6666 schrieb:Ich werde diesen Fall auch in anderen, ähnlichen Foren schildern, vielleicht antwortet mir dort jemand, der nicht bei A1 in Lohn und Brot steht.
bla bla bla

Nimm meinen Rat ernst und schreib nen Einspruch, schriftlich mit deiner Unterschrift und glaub mir mal einfach, dass dir das helfen wird, das sage ich hier nicht umsonst und dir wurde das ja auch schon gesagt, dass du das machen sollst.

Wenn du also von A1 und von mir den gleichen Tipp bekommst, schluck mal deinen Trotz runter und vertrau einfach mal darauf.

Geld bekomme ich btw. für sowas nicht, aber ein Danke wäre nett, dass ich mich einem Problem, welches nicht meines ist annehme. Ansonsten investiere ich meine Freizeit halt in die Probleme anderer Leute die dankbarer sind. Für sowas is mir das zu Schade.
Ich habe nirgends behauptet, dass DU ein Mitarbeiter von A1 bist- ich habe lediglich erwähnt, dass ich eine Antwort von jemandem will, der es mit Sicherheit nicht ist. Aber du hast insofern recht, ich hätte besser schreiben sollen: jemand, der nicht eine generelle Pro-A1-Einstellung hat. Und anhand deiner Statistik fällt es andererseits auch beinahe schwer zu glauben, dass jemand in nur 4 Jahren über 12000 Posts hier verfasst, ohne dafür in welcher Form auch immer entschädigt zu werden. Aber jeder hat so seine Hobbys.
 
Dennoch, deine sicherlich nett gemeinte Rechtfertigung bringt mich bei meinem Problem keinen Millimeter weiter- ein weiterer Grund, sich auch in anderen Foren schlau zu machen. Dass das kein gutes Licht auf A1 wirft ist mir klar und tut mir leid, allerdings nicht so leid, dass ich dem Konzern unberechtigerweise 120 Euro in den Rachen schmeiße- nämlich für nichts.
 
Dennoch danke für deine in keinster Weise aufwandentschädigten Zeit.
 
lg Kiara
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kiara6666 schrieb: ..., ich hätte besser schreiben sollen: jemand, der nicht eine generelle Pro-A1-Einstellung hat.Was würde Dir das bringen? Es geht hier nicht um eine Pro- oder Contraeinstellung zu einem Konzern, nein, Du hast hier ein Problem geschildert, das Du wahrscheinlich gerne gelöst haben willst und Dir wurde sachlich geantwortet.

Daß Dir die Antwort nicht geschmeckt hat und Du wahrscheinlich lieber einen Sturm der Entrüstung gegen A1, mitsamt Anstachelung, zum Anwalt, VKI, ORF oder zur Kronen Zeitung zu gehen, ausgelöst hättest, ist eine andere Sache, die hier in der Community keinen Platz hat. Immerhin ist das hier ein User-helfen-Usern-Forum, wo man sich um Lösungen bemüht, und nicht eine berühmte Plauderplattform, wo es zum guten Ton gehört, sich wie Rumpelstielzchen auf dem Trip aufzuführen. 😉
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Ähm es gibt hier sehr viele kritische Posts in dieser Community u.a. auch von mir. Wenn du eine "neutrale" Antwort suchst warum postest du dann hier und des weiteren siehst du auch dass hier schon zig Tausende Lösungen gefunden wurden von Usern, die auch ihre Probleme geschildert haben. Also ob du hier richtig bist oder nicht ... sollte eigentlich keine Frage sein, denn es gibt hier viele User die einfach nur ihr Wissen bzw. ihre Erfahrungen weitergeben wollen, davon lebt eine Community.

Und meine Erfahrung sagt: Schreib nen Einspruch. Unterschrift wird darauf hin überprüft und der Fall wohl rasch geklärt.

Kannst ruhig in anderen Foren nach diesem Tipp fragen, bin sicher, dass es als durchaus logischer und gescheiter nächster Schritt angesehen werden wird.

Ich schreib sowas hier ja nicht zum Spaß.
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Hallo Kiara!
Die A1 Support Community ist primär eine Plattform für einen gegenseitigen Austausch unserer KundInnen. Wir als A1 Mitarbeiter sind hier auch dabei und helfen dort gerne weiter, wo die A1 Community nicht helfen kann. Wie ich anhand deiner Rufnummer sehen kann, hast du uns bereits über einen andere Kanal hierzu kontaktiert und dein Anliegen ist bei den KollegInnen in Bearbeitung. Ich bitte dich daher die Antwort von den KollegInnen abzuwarten.

Danke & lg, Bernd

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