Frage

FRITZ!OS 07.13 für FritzBox 7582


Hi.

Wann bekommen wir das FRITZ!OS 07.13 für FritzBox 7582 ?

Manuelles Update ist ja nicht möglich bei den A1 Fritzboxen.

 

Danke


9 Antworten

Benutzerebene 5
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Die 7582 hat aktuell doch schon die Version 7.13!? :thinking::nerd:

Meine hat noch 7.12.

Der Hersteller AVM hat zwar schon länger die Version 7.13 freigegeben, jedoch wird meines Wissens nach bei A1 gebrandeten Fritz Boxen die Version erst dann freigegeben, wenn diese von A1 geprüft wird.

Deshalb haben diese Fritz Boxen auch im System Bereich keinen Eintrag Update!

Ich habe heute meine 7582 auf Werkseinstellungen zurückgesetzt, danach war die 7.13 drauf. ( nicht vergessen vorher eine Sicherung machen )

Cool, danke für die Info - werde ich heute auch probieren und dann melden obs geklappt hat.

Benutzerebene 7
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Achtung, mit dem einspielen eines Backups verursacht man Fehler im Provisionierungssystem von A1. Sprich die nächste Firmware wird die Box auch nicht akzeptieren und Service hat keine Chance bei einer Störung. 

 

Habe gestern Mittag auch mit A1 gechattet bzgl. diesem Thema und ein wenig Druck gemacht.
10min später meldet meine Frau von zuhause das kein Internet gerät mehr funktioniert.

Komm ich am Abend heim, ist die neue SW 7.13 drauf.

Hat nicht original die A1 (vermute ich halt stark) zu diesem Zeitpunkt nach dem Chatten das Softwareupdate getriggert.

Alle Einstellungen zurückgesetzt, alle IP Bereiche wieder zurückgesetzt, Passwörter, Gerätebezeichnungen, Mesh, einfach alles!

Sehr ärgerlich, hat mich wieder 2h gekostet bis alles wieder so war wie ich es vorher hatte!

Benutzerebene 1

Achtung, mit dem einspielen eines Backups verursacht man Fehler im Provisionierungssystem von A1. Sprich die nächste Firmware wird die Box auch nicht akzeptieren und Service hat keine Chance bei einer Störung. 

 


Dankeschön für die Ausführungen.

 

Jedoch stellen sich mir hier die folgenden Fragen…

Warum sollte es zu Fehlern im Provisionierungssystem von A1 kommen wo doch A1 im Flyer und beigelegten USB Stick ja zur Sicherung jener Daten rät?!

Wenn ich die gesicherten Einstellungen dann im Fall der Fälle nicht wiederherstellen dürfte, da dies zu Fehlfunktionen führt (und nicht nur führen könnte) würde das absolut keinen Sinn machen.

 

Und wie sieht das mit jenen Fehlern im Detail aus? Wie äussert sich das in der freien Wildbahn?


Ausserdem - wenn ich meine internen stat. IP-Range, statische IP-Adresslisten / Portforwardinglisten, die Adressbücher der Telefoniefunktion sowie die WLAN Einstellungen usw. sichere und wiederherstelle dürfte sich das ja mit den Providereinstellungen und Anpassungen auf Modemseite in keinster Weise in die Quere kommen.

Auch erschließt es sich mir nicht weshalb dies ein Remote-Update der Firmware erschweren oder verunmöglichen sollte.

 

Liebe Grüße

~Christian

Benutzerebene 7
Abzeichen +3

Im Backup sind die Zugangsdaten für die Fernwartung drinnen. Das Modem meldet sich dazu an dem “ACS2” an. Benutzername ist die SerienNR. 

Nach dem Reset, wenn es Online geht, meldet es sich am “ACS1”. Dadurch wird der reset vermerkt und die Grundkonfiguration für das Modem neu aufgespielt, jedoch mit neuen Zugangsdaten für “ACS2”. Es wird auch ein Firmwareupgrade gemacht. Die alten Zugangsdaten werden am ACS2 überschrieben. 

 

Wenn dann das Backup eingespielt wird, meldet sich das Modem mit den alten Zugangsdaten am ACS2 an. Dieser sagt dann nein, weil das Passwort nicht stimmt. (Der erwartet sich das neue Passwort was vom ACS1 zugewiesen wurde)

Wenn sich das Modem mit den Zugangsdaten anmelden könnte, würde das zu Problemen führen, das das System von dem neuen Einstellungsstand ausgeht und nicht vom alten. (Bei dem Fernwartungssystem von A1 werden nur die Unterschiede eingespielt und nicht wie beim Docsis Netz die komplette Konfig)

 

Backup kann hilfreich sein, wenn die Box gewechselt wird. Wenn dieses Eingespielt wird, bevor die Box je an einer A1 Leitung angeschlossen ist. Denn dann übernimmt diese Box die Konfig inkl. Zugangsdaten. Sprich ACS1 bekommt davon nichts mit und sperrt somit nicht die Zugangsdaten aus dem Backup.

(“ACS1” vergleicht auch die SerienNR des Modems mit dem, was das Modem über DSL meldet, bei “ACS2” bin ich mir nicht sicher. Ein weiterer Punkt, wo ich mir unsicher bin, ist ob bei einer neuen Box es egal ist, ob die sich am “ACS1” meldet, bevor das Backup eingespielt wird. Möglicherweise bleibt dann die alte Box, noch der Leitung zugewiesen. )

 

Fehler die man bemerken könnte, es funktioniert dann kein Automatisches Firmwareupgrade mehr und sollte A1 etwas im Netz ändern, z.B. wie im Vorjahr tausch des VoIP System, funktioniert das Modem damit nicht mehr. 

 

(Bei Zugangsdaten meine ich hier, die Zugangsdaten für den ACS. Bei anderen Providern werden nicht nur die ACS Zugangsdaten resettet sonder auch VoIP. )

 

Zusammengefasst:

Das Modem bekommt die Firmware von einem der ACS Server zugewiesen und dazu muss sich das Modem beim ACS Server anmelden. 

Im Backup stehen die ACS Zugangsdaten drinnen, die auch wiederhergestellt werden. Diese sind aber nach dem es an einer A1 Leitung resettet wurde, gesperrt.

Der USB Stick ist für den A1 Onlinespeicher gedacht. Damit synchronisiert die Fritz Box den Stick standardmäßig. 

 

Sollte die Box die Firmware nicht automatisch vom Server landen, sobald diese freigegeben ist, gibt es ein Problem bei der ACS Konfiguration zwischen Box und ACS. Leider muss dann die Box resettet werden, damit die Verknüpfung zum ACS2 wieder aktiviert werden kann. Dies kann durch z.B. das einspielen eines Backups passieren. 

 

Wenn A1 nicht weiter weiß, ist sehr oft der erste Schritt ein Modemreset per Fernwartung. Das wird genau das gewesen sein, was A1 bei @MarioPi gemacht hat. Ich hatte einmal eine ganz ähnliche Situation. Bei mir hat dann der A1 Techniker, der den Reset gestartet hat, bemerkt, das Modem kommt nicht mehr Online und dann einen Techniker geschickt. Bei mir war das Problem, das mein Modem vom ACS1 nicht mehr akzeptiert wurde. 

 

Benutzerebene 1

Vielen lieben Dank jo93 für die ausführliche Antwort!

Schade finde ich jedoch, dass hier am Backup-Prozess keine Anpassung vorgenommen wird, dass eben so ein Fall nicht eintreten kann. (zB unter Anderem das Ausklammern der Zugangsdaten für die Fernwartung aus dem Backup und Wiederherstellungs-Prozess)
So könnte sich vermutlich auch A1 sehr sehr viele Supportfälle sparen die auf solcherlei Dinge zurückzuführen sind.

Bei vielen Endgeräten, PortForwarding-Einträgen und anderen Dingen ist die händische Einrichtung jedes mal etwas ……. mühsam.

Vielleicht gibts von AVM ja in Zukunft ne Lösung zB á la Flag im Anbieterprofil wodurch genau jenes Verhalten gesteuert werden könnte.
 

Liebe Grüße

~Christian

 

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