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Hallo von Saferinternet.at!

  • 24 April 2017
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Hallo, mein Name ist Barbara Buchegger und ich bin die pädagogische Leiterin bei Saferinternet.at. Das heißt, ich beschäftige mich mit Themen, die Eltern in Bezug auf die Internet-Nutzung ihrer Kinder bewegen. Und - ich gebe mein Wissen bei Elternabenden oder anderen Gelegenheiten auch an andere Eltern weiter.
Im Übrigen: besonders aktuell sind im Moment Fragen rund um YouTube und die Befürchtung, dass Kinder zu viel Zeit am Handy verbringen – sprich: ob sie süchtig werden könnten.

Ich freue mich schon auf den Austausch hier! Und wer schon gleich mehr wissen möchte, in den Videos auf www.fragbarbara.at gibt es Antworten auf einige häufige Elternfragen!
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Beste Antwort von alex4fun 27 April 2017, 11:50

Hi Barbara,



wir diskutieren diese Fragen, insbesondere die Nutzung des Smartphones, oft zuhause. "Wir" sind meine beiden Töchter, 11 und 17 Jahre alt, und meine Frau. Eigentlich findet die Diskussion eher zwischen mir und meiner Frau statt;)



Einerseits ist natürlich eine immer stärkere Nutzung von uns allen zu bemerken. Konkret hat kaum jemand von uns sein Handy nicht laufend in Griffweite. Natürlich nicht immer, aber wirklich sehr oft.



Wir versuchen uns auch einzuschränken:Wir bemühen uns das Handy nicht gleich nach dem Aufstehen in die Hand zu nehmen, das gilt für uns alle und es bei Essenszeiten wegzulassen ("kein Handy beim Essen und vor dem Frühstück").



Manchmal frage ich mich schon, wo wir da hingekommen sind. Andererseits bin ich der, der die Smartphonenutzung am frühesten vorgelebt hat. Kein Wunder also, wenn die Kinder sich das abschauen. Mittlerweile haben meine Töchter gleichgezogen...und witzigerweise, erinnere ich mittlerweile auch immer öfter meine Frau daran, doch lieber das Gespräch mit mir zu suchen, als in Facebook zu surfen oder mit ihren Freundinnen zu whatsappen...



Ich hab jetzt keine konkrete Frage, freu mich jedoch über jeden Kommentar...



lg

Alex
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2 Antworten

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Hi Barbara,

wir diskutieren diese Fragen, insbesondere die Nutzung des Smartphones, oft zuhause. "Wir" sind meine beiden Töchter, 11 und 17 Jahre alt, und meine Frau. Eigentlich findet die Diskussion eher zwischen mir und meiner Frau statt;)

Einerseits ist natürlich eine immer stärkere Nutzung von uns allen zu bemerken. Konkret hat kaum jemand von uns sein Handy nicht laufend in Griffweite. Natürlich nicht immer, aber wirklich sehr oft.

Wir versuchen uns auch einzuschränken:Wir bemühen uns das Handy nicht gleich nach dem Aufstehen in die Hand zu nehmen, das gilt für uns alle und es bei Essenszeiten wegzulassen ("kein Handy beim Essen und vor dem Frühstück").

Manchmal frage ich mich schon, wo wir da hingekommen sind. Andererseits bin ich der, der die Smartphonenutzung am frühesten vorgelebt hat. Kein Wunder also, wenn die Kinder sich das abschauen. Mittlerweile haben meine Töchter gleichgezogen...und witzigerweise, erinnere ich mittlerweile auch immer öfter meine Frau daran, doch lieber das Gespräch mit mir zu suchen, als in Facebook zu surfen oder mit ihren Freundinnen zu whatsappen...

Ich hab jetzt keine konkrete Frage, freu mich jedoch über jeden Kommentar...

lg
Alex
Benutzerebene 3
Hi Alex,

ich denke, was Du ansprichst, ist genau der Kern des Pudels. Uns "Alten" fällt der Umgang mit dem Smartphone manchmal schwerer, als unseren Kindern, denn für uns bedeutet es viel Neues, das wir uns erst langsam aneignen. Wir haben manchmal größere Schwierigkeiten, das Handy wegzulegen, als manche der Kinder. Immer öfter erlebe ich auf Elternabenden, dass Eltern erzählen, ihre Kinder schimpfen mit ihnen, weil sie zu viel am Handy seien (die Eltern :-)). Und nicht umgekehrt, wie noch vor wenigen Jahren.

Die Regel, bei den Mahlzeiten auf das Handy zu verzichten, ist sicherlich eine gute! Bei der Regel, vor dem Frühstück nicht aufs Handy zu schauen, das wird vielleicht nicht für alle gut passen: denn gerade bei 11-jährigen könnte dies die Haupt-Lesezeit der vielen WhatsApp-Nachrichten sein, die über Nacht hereingekommen sind. Denn sehr zahlreiche WhatsApp-Nachrichten per Nacht sind gerade in dieser Altersgruppe manchmal eine Herausforderung. Hier kann es hilfreicher sein, über Nacht eine handfreie Zeit zu haben und dann in der Früh schnell nachschauen zu können/dürfen. Aber das kann natürlich bei Eurer Tochter auch ganz anders sein :-)

Welche Regeln habt Ihr noch? Und welche funktionieren und welche auch gar nicht 🙂? Die gibts ja auch immer....

Danke für deine Überlegungen! liebe grüße barbara

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