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DX3101-B0 Firewall


Hallo Forum!

 

Wie kann ich einem Gerät im LAN verbieten ins Internet zu kommunizieren?

Zugangskontrolle scheint das nicht zu tun, zumindest NTP Server können nämlich weiterhin erreicht werden. Firewall scheint vielversprechend - aber da habe ich praktisch keine Einstellungsmöglichkeiten. IP6 ist fix eingestellt, verbieten/erlauben suche ich vergebens, abseits von TCP/UDP gibts auch nix - (wie) kriege ich das also hin?

 

Danke!

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Beste Antwort von krachler40 1 August 2022, 21:01

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37 Antworten

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Nimm dir eine Fritzbox wenn du solche Besonderheiten benötigst oder einen Switch dazwischenhängen der das erledigt.
Der Standard-Router ist nunmal dazu vorgesehen Internet bereitzustellen und nicht es zu verhindern.

Hallo, ich schließe mich dieser Frage an.

Habe ebenfalls vor kurzem das DX3101-BO zum Tausch gegen mein altes Thompson bekommen. Im großen und ganzen erfüllt es meine Bedürfnisse, nur die Firewall ist leider arg beschnitten. Ich habe eine “Chinawebcam” welcher ich den Zugang zum Internet sperren möchte, was beim Thompson kein Problem war. (Verbindung LAN to WAN sperren).

Beim DX3101 fehlt leider diese Möglichkeit, obwohl das Gerät dies eigentlich können sollte, lt. einer Bedienungsanleitung welche ich im WEB gefungen habe.

Beim DX3101 von A1 fehlen im Menü leider einige wichtige Einstellmöglichkeiten um die Firewall vernünftig zu konfigurieren.

Gibt es eine Möglichkeit die fehlenden Optionen freizuschalten???

Momentan behelfe ich mich über die Zugangskontrolle, ist aber wohl nicht Sinn und Zweck der Sache wenns eine Firewall gibt.

LG krachler

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Ist eben nicht vorgesehen bei dem Betreibermodem mit spezieller auf A1 zugeschnittenen FW.

Deine irgendwo gefundene Anleitung ist eben nicht für diese FW geschrieben - thats it.

Schade, ist mir schon klar, dass die Firmware von A1 BEschnitten wurde.

Mein 10 Jahre altes Thomson TG585 allerdings hatte diese Funktionen bereits, einen Fortschritt würde ich das nicht unbedingt nennen.

Hätte nur gedacht, vielleicht gibts irgendwelche Logincodes um die gesperrten Funktionen freizuschalten.

LG krachler

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Tastatur anschließen und dann 

 

Pfeil rauf, rauf, runter, runter, links, rechts, links, rechts, B,A.

 

Geht auch mit nem Controller.

 

Wenn das nicht geht dann Versuch IDDQD 

Nimm dir eine Fritzbox wenn du solche Besonderheiten benötigst oder einen Switch dazwischenhängen der das erledigt.

 

Erlauben Sie mir nicht einmal den Betreiber zu bitten diese Einschränkung zu überdenken?

Oder wurde das bereits irgendwo offiziell kommuniziert? In diesem Fall bitte ich um einen Link.

 

Der Standard-Router ist nunmal dazu vorgesehen Internet bereitzustellen und nicht es zu verhindern.

 

Gegeben, dass das in den alten Modellen möglich war, eine Standardanwendung solcher Gerät ist und wohl aktiv entfernt werden musste, sehe ich das nicht ganz so schwarz/weiß - es ist ja nunmal kein “Modem”, sondern ein Router mit mehreren Ports und WLAN. Das man hier grundlegende Verwaltungsmöglichkeiten erwartet, sollte nicht zu viel verlangt sein.

 

Abgesehen vom IST Zustand - dies ist das offizielle Betreiber Forum. Hier an den Anbieter zu appellieren, um einen (technisch leicht herzustellenden) “SOLL” Zustand wieder herzustellen sollte doch möglich sein - oder können Sie für A1 sprechen und sagen: “das gibts ned, das wollma ned, hörts auf lästig zu sein”?

 

Ich habe eine “Chinawebcam” welcher ich den Zugang zum Internet sperren möchte, was beim Thompson kein Problem war. (Verbindung LAN to WAN sperren).

Momentan behelfe ich mich über die Zugangskontrolle, ist aber wohl nicht Sinn und Zweck der Sache wenns eine Firewall gibt.

Zumal die Zugangskontrolle ja auch nicht sicher funktioniert. Zumindest NTP scheint durch zu gehen.

Weil mein Einsatzzweck praktisch der Gleiche ist - hatten Sie Probleme mit Verbindungsabbrüchen zur Kamera und instabilem Zugang bei allen anderen Geräten im WLAN (falls Ihre ccam nicht über Kabel dranhängt)?

 

Wenn das nicht geht dann Versuch IDDQD 

 

Menno, immer dieses Halbwissen!

Ganz offensichtlich sollte zur kompletten Freischaltung idkfa zum Einsatz kommen. Wie sonst soll die Firewall bedenkenlos aus allen Rohren feuern können?

Aber vielleicht hätte der godmode den Hitzetod und folgenden Ersatz meines guten alten Kastels mit diesem verhindert...

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Dazu wirst vermutl. kaum eine offizielle Stellungnahme bekommen.

Der Betreiber gibt das Modem as it is aus und fertig, dazu findet man eine minimale offizielle Anleitung.

Und es ist doch in erster Linie ein Modem mit minimalen Routerfunktionalitäten, der für die meisten eben ausreicht. Wenn jemand einen echten Router möchte kann er ihn dahinter anschalten.

Das Modem dient als Abschluß der Leitung und nicht um seine Heimserverlandschaft damit aufzubauen. Solche Diskussionen gabs halt schon unzählige, warum funktioniert dies oder das nicht (etwa IPv6, USB-Stick, DynDNS-Anbieter, oder oder oder). Ja der Hersteller bietet diese Dienste womöglich mit seiner FW auch an (obs auch funktioniert ist ein eigenes Kapitel), nur hier läuft halt was eigenes. Und umso mehr ermöglicht wird desto mehr spielen die Leut damit herum und melden dann eine Störung mit der alle überfordert sind das zu finden. Daher geht man den einfachen Weg und schaltet div. Zeugs gar nicht erst frei.

Dazu wirst vermutl. kaum eine offizielle Stellungnahme bekommen. [..]

 

Danke für die ausführliche Klarstellung. Dafür ein “Danke” - auch wenn mir das definitiv NICHT gefällt  (wie sich das Forum erlaubt hat zu reinterpretieren). Naja zumindest musste ich deswegen schmunzeln...

Und ja, heutzutage erwartet man sich nicht mehr viel von Anbietern. Oftmals muss man schon dankbar sein, wenn man eigene Geräte benutzen kann (gar nicht mal darf). Ärgern tut es mich trotzdem.

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Das war mir schon klar, daß es dir nicht “gefallen” wird. Meinen Senf möcht ich da gar nicht dazu geben. Andererseits kann ich die Betreiber auch verstehen, daß sie möglichst wenig nicht hausgemachte und durchwegs schwer zu findende Probleme haben möchten, geht sich sonst mit Billigstprodukten halt nicht aus und die allg. Hotline wäre damit hoffnungslos überfordert.

Auch mußt bedenken, daß es unterschiedlichste Modems gibt die Verwendung finden, auch von unterschiedlichsten Herstellern und Generationen sowieso. Wenn man mehr als ein Standardumfeld bereitstellte wollen aberzählige sofort neue Modems, weil das irgendwas (meist eh nicht benötigtes) kann, das beim eigenen grad nicht an Bord ist. Da niemand bevorzugt oder benachteiligt werden soll ist es durchaus nachvollziehbar, daß nur ein Grundkorsett mitgeliefert wird.

Für anspruchsvollere Anwender gibts dafür ja das Service Premium-Modem, wo du aktuell eine FB 7590 bekommst, die das alles kann.

Und immerhin hat man ja auch die Möglichkeit eigene Modem-Router anzuhängen um das Potential voll auszuschöpfen. Auch wenn es nur geduldet wird kann man das ruhig machen auch ohne regulierter Routerfreiheit. Im Störungsfall mußt allenfalls das Betreibermodem anhängen bis wieder alles geht.

Ich mach es auch nicht anders und bin auch nicht unzufrieden damit, eine 7590 bekommst gebraucht schon unter 100€, also nicht wirklich der Rede wert, wenn man mehr als nur Standard wünscht und die gehört mir, also kann ich damit machen was ich möchte ohne jegliche Einschränkungen.

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Halbwissen?

 

idbehold und dann auch Dir was aus :)

 

Selbstständig machen ist die beste Lösung sobald man mit dem Netzwerk was spezielles anfangen möchte. Hab es noch nicht versucht aber glaube dass die 0815 Modem nicht Mal ne zmap Attacke überleben würden als Zeichen der Qualität…

 

 

 

Zumal die Zugangskontrolle ja auch nicht sicher funktioniert. Zumindest NTP scheint durch zu gehen.

Weil mein Einsatzzweck praktisch der Gleiche ist - hatten Sie Probleme mit Verbindungsabbrüchen zur Kamera und instabilem Zugang bei allen anderen Geräten im WLAN (falls Ihre ccam nicht über Kabel dranhängt)?

Ich habe meine ccam via Kabel am Router hängen. Verbindungsabbrüche und instabilen Zugang bei anderen Geräten im WLAN habe ich nicht.

Das Blockieren der cam via Zuganskontrolle glaub ich funktioniert bei mir, zumindest kann ich die cam mit der Herstellerapp von außerhalb meines Netzwerkes nicht erreichen wenn ich sie über die Zugangskontrolle sperre.

Ob die cam sonst irgendwie “nachhausetelefoniert” kann ich nicht sagen, kenne mich da zuwenig aus.

LG krachler

Andererseits kann ich die Betreiber auch verstehen, daß sie möglichst wenig nicht hausgemachte und durchwegs schwer zu findende Probleme haben möchten, geht sich sonst mit Billigstprodukten halt nicht aus und die allg. Hotline wäre damit hoffnungslos überfordert.

 

Die Hotline ist generell hoffnungslos überfordert (stimmt nicht, Standardzeugs geht schon und die Leute sind im Rahmen ihrer Möglichkeiten bemüht). Wenn man außerhalb der Zeiten anruft, kann es aber durchaus sein, dass die “normalen” Servicemitarbeiter sagen - dafür müssen wir zum Techniker verbinden und der is nimmer da. War zu Weihnachten bei mir schon mal so. Besonders in Kombination mit erhöhter Beschwerdeaktivität (oder gering besetzten Servicezentren?), der nervigen Wartenschlagenmusik, der Tendenz aus letzterer hinausgeschmissen zu werden und dem lokalen Gejammere nicht meine bevorzugte Feiertags-Aktivität.

Wenn man schon von hausgemachten Problemen spricht, dann wäre es wohl auch gut die unüberschaubare Menge an Geräten einzuschränken. Zwangstausch von Uraltgeräten und größere Mengen von neuen Geräten würden helfen, wenn der Betreiber das wirklich als wirtschaftliches Problem sehen würde.

 

Auch mußt bedenken, daß es unterschiedlichste Modems gibt die Verwendung finden, auch von unterschiedlichsten Herstellern und Generationen sowieso. [...] Da niemand bevorzugt oder benachteiligt werden soll ist es durchaus nachvollziehbar, daß nur ein Grundkorsett mitgeliefert wird.

Ältere Geräte haben zT mehr Funktionen, für die man jetzt das Premiumabo braucht. Daher überzeugt mich das egalitäre Argument hier nicht.

Warum ein Grundkorsett vorteilhaft für den Support sein soll, ist auch eher fraghaft - ist nicht praktisch immer der erste Schritt im support “ich resette ihnen mal das Gerät”?

Das umgeht einfach jegliche seltsam-Konfiguration und wenn das Problem mit Werkseinstellungen noch immer existiert, dann macht mehr Einstellungsfreiheit auch keinen Unterschied. Ja, das ist vereinfachend - aber das ist es hald bei der Problemsuche auch.

Ich denke wir als Kunden sind zu sehr in der Gewohnheit gefangen Ausreden für Betreiber/Konzerne zu finden, weil wir nicht wahrhaben wollen, dass es sich schlicht nicht rechnet vorrangig für die Kundenzufriedenheit zu arbeiten. Zugleich sind wir aber auch zu schnell die Verantwortung -unabhängig von Umständen- wegzuschieben. Wer hat nun Schuld, wenn ein Kunde von einem Router erwartet, dass er auch routing Funktionalität bietet und der Anbieter sagt “naja hat er ja eh, nur hald nicht alles”?

 

Für anspruchsvollere Anwender gibts dafür ja das Service Premium-Modem, wo du aktuell eine FB 7590 bekommst, die das alles kann.

Und immerhin hat man ja auch die Möglichkeit eigene Modem-Router anzuhängen um das Potential voll auszuschöpfen.

 

Falls noch jemand nie davon gehört hat - hier der offizielle Link:

https://www.a1.net/internet/internet-zusatzoptionen

Beworbene “Features”: Mehr Features, Mehr Einstellungen, Bessere Performance

Alles zutreffend, wenn man das Standardangebot vorsätzlich kastriert. Ich denke das wird der wirkliche Grund sein, warum die Standardrouter so eingeschränkt sind. Performance sollte bei halbwegs aktuellen Geräten für 95% der Nutzer kein Problem sein und die Features/Einstellungsmöglichkeiten in der Produktbeschreibung klingen alle nach dem, was die Geräte vom Hersteller ohnehin mitbekommen.

Einfach neues Gerät leasen/kaufen und gut is dürfte aber bei Otto Normalanwender oft funktionieren, weil die gar nicht realisieren was da passiert. Wenn da der Mitarbeiter sagt “da brauchens das größere Gerät/den nächsten Tarif” dann ist das hald so. Schon traurig.

 

Halbwissen?

idbehold und dann auch Dir was aus :)

Jup - weil iddqd keine Features freischaltet, sondern “nur” Schaden abschaltet. Schlüsselkarten, Knarren und Muni bekommt man mit idkfa ;-p

Zugegeben, ich musste idbehold x suchmaschinen - das gibt tatsächlich diverses Zeugs.

(Wer hierbei verwirrt ist möge sich bei https://doom.fandom.com/wiki/Doom_Cheat_Codes bilden)

 

Selbstständig machen ist die beste Lösung sobald man mit dem Netzwerk was spezielles anfangen möchte. Hab es noch nicht versucht aber glaube dass die 0815 Modem nicht Mal ne zmap Attacke überleben würden als Zeichen der Qualität…

Sicherheit wird immer maximiert, wenn man seine Umgebung verstanden kontrollieren kann. Aber das ist hald in den meisten Fällen unzumutbar. Ich denke schon, dass man von einem Anbieter ein solides Grundmaß erwarten können sollte (egal ob 0815 oder “premium”). Laufende Kosten = (bzw sollte sein) laufende Bemühungen. Das würde mMn auch in deren Interesse liegen, weil das Geschrei nachher ebenfalls laut ist. Leider würde ich mich nicht trauen drauf zu vertrauen, denn die Kosten/Nutzen Rechnung wird da ja auch mitzureden.

Muss aber eingestehen, dass die eigene Trägheit solche Tests verhindert hat. Sicherheit ist nunmal ein aktiver und kontinuierlicher Aufwand, der meist erst relevant wird, wenn es schon zu spät ist...

Tastatur anschließen und dann 

 

Pfeil rauf, rauf, runter, runter, links, rechts, links, rechts, B,A.

 

Geht auch mit nem Controller.

 

Wenn das nicht geht dann Versuch IDDQD 

 

Vielen Dank für den Tipp!!

Habe eine Tastatur am USB-Port des DX3101-BO angeschlossen.

Den Code musste ich etwas anpassen: 🠖🠖🠔🠔🠕🠗🠕🠗♂♀☻☺@💣🕱

Was soll ich sagen, alle Menü’s sind verfügbar :-)

 

 

Vielen Dank für den Tipp!!

Habe eine Tastatur am USB-Port des DX3101-BO angeschlossen.

Den Code musste ich etwas anpassen: 🠖🠖🠔🠔🠕🠗🠕🠗♂♀☻☺️@💣🕱

Was soll ich sagen, alle Menü’s sind verfügbar :-)

 

Made my day, danke für diesen Schmunzler!

(Auch wenn ich eine ernsthafte Problemlösung bevorzugt hätte)

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Na die ernsthafte Problemlösung war mit @Grisu Beitrag bereits leider beendet, da es dazu nicht mehr zu sagen gibt. Die Geräte kosten halt auch was und da sind die Anbieter wirtschaftsorientiert - ob man das jetzt positiv oder negativ sieht sei dahin gestellt. Persönlich sehe ich das seit …. immer? so, dass die Anbieter einfach n 0815 Teil hinstellen, ob die jetzt zufällig mal n Feature unterstützen oder nicht, am Ende ist es für die Pros immer zu wenig.
Da denkt sich der Anbieter dann vielleicht gar nicht zu unrecht, warum es jedem recht machen wollen, wenn es doch am Ende für einige immer zu wenig ist? Dann wird halt das Teil um Einkaufspreis € 50,- im Bulk gekauft, was das kann schön, Rest ist wohl egal.

Beim Handyvertrag kaufen wir ja auch das Gerät dazu, das wir wollen - oder auch nicht und kaufen es selbst und bekommen nur die Simkarte.
Das Modem wird mitgeliefert, damit …. na bei Cubes ist das eh nicht mehr so, gibt es auch ohne und nur mit Simkarte die Verträge.

Warum nicht auch Internet ohne Modem anbieten eigentlich? 

Na sollen sich mal die schlauen Leute vom Marketing und Rechnungswesen damit befassen 😜

 

@krachler40 super! Gibt ja doch welche, die gezockt haben früher und solche Eastereggs einbauen 😂
Zuletzt hatte ich n Programm, wenn man auf “ausführen” geklickt hat kam Überschrift “Start?” und als Text des Ja/Nein Popups kam “De Wanna Wanga?” 🤣

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Ob du’s glaubst oder nicht, durch die Chipkrise waren fast gar keine Modems im großen Stil zu bekommen in den letzten beiden Jahren, soviel zu deinem “na dann kauft man halt und tauscht alte aus”.

Zudem, solange etwas funktioniert tauschen die wenigsten das Modem aus, soviele kannst ihnen gar nicht schicken um die Vielfalt einzudämmen.

Meine Eltern und Schwiegereltern wüßten auch gar nicht was sie dazu tun müßten, einen RJ zu entfernen ohne Bruch ist schlicht zuviel verlangt und am anderen dann gar noch irgendwo ??? anstecken (und dann noch ein kleines Kasterl von dem sie gar nichts wußten - Splitter)!

Jedenfalls geht dann nix mehr, da SSID oder PW ändern, vielleicht sogar samt geänderter Verschlüsselung, weder Modem noch Clients gehen dann mehr …

 

Und so sehr du darauf pochst, es ist und bleibt ein Modem mit Routerfunktionalität.

Aber jammer nur ruhig weiter rum anstatt sich vielleicht doch den Tips anzunähern.
Offensichltich willst du ja gar keine Hilfe - brauchst ja auch gar nicht, da du dich ohnehin bestens auskennst - sondern nur deinen Frust abbauen.

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Raspberry Pi kostet 170,- statt 40,- nach wie vor 😰

würd langsam echt gern mit pfsense experimentieren. Das wäre ne amtliche Lösung - aber nicht für den 0815 Nutzer.

Die Geräte kosten halt auch was [...] die Anbieter einfach n 0815 Teil hinstellen, ob die jetzt zufällig mal n Feature unterstützen oder nicht, [...] Dann wird halt das Teil um Einkaufspreis € 50,- im Bulk gekauft, was das kann schön, Rest ist wohl egal.

 

Sie stellen das so hin, als hätte ich mir den kleinsten Polo ausgesucht und jammere dann, dass bei vollem Rohr auf der Autobahn Laufruhe ein Fremdwort ist.

Allerdings hat A1 -wie von Krachler40 oben belegt- kein Müllgerät gekauft, sondern ein durchaus fähiges ABSICHTLICH beschnitten.

Dass alte Geräte hier mitunter mehr Funktionalität hatten und zudem eine Premiumlösung mit vollem Herstellerumfang angeboten wird, erweckt das Gefühl extra geschoren zu werden weil es geht...

 

Ob du’s glaubst oder nicht, durch die Chipkrise waren fast gar keine Modems im großen Stil zu bekommen in den letzten beiden Jahren, soviel zu deinem “na dann kauft man halt und tauscht alte aus”.

Zudem, solange etwas funktioniert tauschen die wenigsten das Modem aus, soviele kannst ihnen gar nicht schicken um die Vielfalt einzudämmen.

 

JETZT war es schwierig was zu bekommen, ja.

Wo liegt aber das Problem nur alle 4-5 Jahre ein neues Gerät einzuführen und das gemäß der Zahl der bestehenden Vertragskunden zu provisionieren? (Ich sehe hier: https://www.a1.net/handyhilfe/devices/modem-usb-wifi+fixed-phone+router/modem mindestens 9 nicht-premium, nicht-hybrid WLAN Geräte - sind die alle in den letzten 2 Jahren dazugekommen?)

Wo liegt das Problem alte Geräte in Ruhe zu lassen, solange es kein Problem gibt und es bei erster Gelegenheit Anlass-bezogen zu tauschen? (Als Kunde freut man sich, wenn es heisst “wir tauschen das problematische Gerät gratis gegen das neueste”)

Wo liegt das Problem so alte Geräte, dass sie Anbieterseitig nicht mehr gewünscht werden, auszutauschen? (Das passiert gerade -alternativlos!- mit den Xplore Kastln [Ja, das sind keine nicht-router modems - Logistik-/Supportaufwand ist aber vergleichbar.])

 

Mein vorheriger Punkt war nicht die Machbarkeit (die ich jetzt belegt habe), sondern eine Antwort auf Ihren Punkt mit dem Wartungsaufwand. Wenn das für den Anbieter ein Problem WÄRE, dann KÖNNTE das deutlich eingedämmt werden. Und da reden wir nichtmal von Lösungen die die Benutzeroberfläche für den Anwender konstant bzw. zumindest konsistent halten (OpenWRT und dgl zeigen, dass es möglich ist).

Der Anbieter hat also augenscheinlich entschieden, dass es KEIN Problem ist. Sie argumentieren allerdings, dass es einen nachvollziehbaren Grund für höhere Kosten und damit notwendige Einschnitte darstellt - somit stimmt hier etwas nicht.

 

Meine Eltern und Schwiegereltern wüßten auch gar nicht was sie dazu tun müßten, einen RJ zu entfernen ohne Bruch ist schlicht zuviel verlangt und am anderen dann gar noch irgendwo ??? anstecken (und dann [...]

 

Das ist absolut ein Problem und zwar eines wofür bereits Support-personal zur Verfügung steht. Es ist ja nun nicht so, dass das bisher kein Thema war. Aber auch meine Oma schafft es mit Händehalten übers Telefon den Stecker auszuklipsen. Niemand von uns hatte dabei Spaß, schnell wars auch nicht, aber es ging. Für weitere Geräte wie Tablets/Händies usw. braucht es auch einen Enkel/Techniker für Passwortänderungen, ja.

Kulant wäre es, das über die Hotline von aussen zu lösen (durch Rücksetzung auf das alte Passwort für maximale Kompatibilität), aber das ist verständlicherweise keine Pflicht des Anbieters. Dieser hat es nur möglich zu machen.

Ich glaube hier wird der Unterschied in unserer Sichtweise am besten sichtbar - Sie verteidigen den Ansatz den Nutzer unmündig zu machen, weil es zu Aufwand führt. Ich bevorzuge mehr Möglichkeiten mit dem Verständnis, dass daraus resultierender Aufwand in Rechnung gestellt werden darf. Da heutzutage (dank Foren wie diesem) ein guter Teil des Supports an Nutzer abgewälzt… äh ich meine, die hilfreiche Community sich gegenseitig uneigennützig unterstützt, gibt es ja Möglichkeiten den (wahrscheinlich teuren) techsupport zu vermeiden. Recherche würde dann belohnt.

 

Und so sehr du darauf pochst, es ist und bleibt ein Modem mit Routerfunktionalität.

Aber jammer nur ruhig weiter rum anstatt sich vielleicht doch den Tips anzunähern.

 

Falls Sie sagen wollen, dass es kein einklagbares Recht auf diese Funktionalität gibt, dann muss ich Ihnen natürlich zustimmen.

Ich hoffe, dass zumindest mit diesem Antwort-Post klar wurde, dass wir mittlerweile Unternehmenspolitik diskutieren? Renegade hat das ja auch schon angemerkt.

Wir haben in meinen Augen bereits vor 2 Tagen mit meinem “Das gefällt mir” (Ha!) und dem zugehörigen Post den Bereich der Produkthilfe endgültig verlassen. Sie gaben mir dann eine (vermutete, falls Sie nicht bei A1 arbeiten) Begründung zum IST Zustand.

Dazu wiederum:

Abgesehen vom IST Zustand - dies ist das offizielle Betreiber Forum. Hier an den Anbieter zu appellieren, um einen (technisch leicht herzustellenden) “SOLL” Zustand wieder herzustellen sollte doch möglich sein - oder [...]

 

[...] Meinen Senf möcht ich da gar nicht dazu geben. Andererseits kann ich die Betreiber auch verstehen, daß [...]

Ich “verstehe” den Anbieter auch - alles möglichst billig, mit möglichst wenig Aufwand mit möglichst pflegeleichten Kundenschäfchen. Ich unterscheide hier jedoch “nachvollziehbar” (der Anbieter will es) und “überzeugend” (der Anbieter kann mich von der Notwendigkeit überzeugen). Nur weil es gut für den Anbieter ist, ist es nicht zwangsläufig gut für uns Konsumenten oder auch nur gerechtfertigt.

Meiner Meinung sollte die Kurzsichtigkeit/Trägheit/Indifferente Ineffizienz (=”mach ma uns keinen Aufwand, das zahlt letztlich eh der Kunde”) durchaus hinterfragt werden, besonders wenn sich eine Gelegenheit wie diese bietet. Wer weiß, ob das nicht den ein oder anderen Mitleser inspiriert.

 

Offensichltich willst du ja gar keine Hilfe - brauchst ja auch gar nicht, da du dich ohnehin bestens auskennst - sondern nur deinen Frust abbauen.

 

Für Ihre Hilfe habe ich mich ja bereits bedankt, aber um das noch einmal explizit zu tun: Ohne engagierte Leute wie Sie müsste A1 viel mehr in Support investieren und damit wären die Kosten für uns alle höher. Daher danke ich Ihnen aufrichtig für Ihren Einsatz sowohl in meinem Fall als auch in der weiteren Forum-community.

Da der Übergang zur weitläufigeren Diskussion in diesem Thread scheinbar zu unklar war, möchte ich mich dafür entschuldigen. Mir ist klar, dass Sie keinen Einfluss bei der Entscheidungsfindung des Unternehmens haben. Falls Sie das vielleicht sogar als persönlichen Angriff gelesen haben (wie die neueste, eher frustrierte Antwort suggeriert), dann muss ich hierfür ebenfalls um Verzeihung bitten. Das war keinesfalls meine Absicht - wir sind da scheinbar in zwei verschiedene, jedoch gleichzeitige Gespräche gerutscht.

In diesem Sinne beenden wir den Meinungsaustausch vielleicht am besten, wir können schließlich die Unternehmenspolitik nicht über das stark limitierte “Bin Kunde/Bin es nicht mehr” hinaus beeinflussen.

 

Raspberry Pi kostet 170,- statt 40,- nach wie vor 😰

würd langsam echt gern mit pfsense experimentieren. Das wäre ne amtliche Lösung - aber nicht für den 0815 Nutzer.

Ja, ich beisse mir auch in den Hintern, dass ich nicht damals gleich die 4er vorbestellt habe.

Mein Ansatz für das vorliegende Problem ist übrigens eine Android TV Box per Kabel an den A1-nicht-Router und per WLAN zu meinem nicht vertrauenswürdigen Gerät zu verbinden. Dann per iptables (AFWall custom rules) zu beschränken.

Mal schauen, wie weit ich mit zwei Netzwerken unter Android komme :D

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Dann hab ichs wohl wirklich in die falsche Kehle bekommen und war nicht so gemeint. Das klingt in meinen Ohren ja nun völlig anders und diskutierbar.

Bleibt aber der Punkt, das ist billigster Internetzugang, wenn man mehr als Minimalmodem möchte greift man eben zu besserem. Es macht es wenig Sinn für den Betreiber auf allen Modems draußen Features zu öffnen wo dann jeder 2. überfordert ist und Support anfordern muß.

Obendrein übersiehst du dabei völlig, daß die Modems vielleicht zwar einige Features mehr mitbrächten, jedoch nicht ob sie auch ansatzweise brauchbar funktionieren und genau daran happerts dann auch oft!!! Meine teuren Asus-Modems hatten überhaupt nie eine brauchbare Firmware wo nur ansatzweise alles ging wie gewünscht und AVM scheißerlt auch mehr herum als sie weiterbrächten.

Daß OpenWRT für einen Anbieter keine Option ist muß auch verstehen, der kauft das fertige Produkt von der Stange und ich glaub auch gar nicht, daß es auf Open-WRT überhaupt mit DSL-Unterstützung ohne Bastelarbeit für all diese Modems was gibt.

Außerdem läuft da eben auch TV drauf in einer ganz speziellen eigenen Variation und es wird da einiges herumoptimiert (ob immer zu Vorteil weiß ich nicht). Das kannst natürich bekriteln, A1 hat sich halt für diesen Weg entschieden und der hält dann auch die nächsten 10 Jahre.

Aber genau für dich gibts eben entweder Premiummodem, eignes Modem oder auch Business-Anschluß wenn du mehr willst oder brauchst als der Lada hergibt.

Bleibt aber der Punkt, das ist billigster Internetzugang, wenn man mehr als Minimalmodem möchte greift man eben zu besserem.

Ich hab das Kombiprodukt, praktisch seit es AonTV gibt. Da sich die Bandbreiten nicht wesentlich (wenn überhaupt?) angepasst haben, ist es mittlerweile nicht die Welt an günstig und sicher nicht billigst. Ich hab hier max ~500kb/s im dl über wlan egal ob .11n 40mhz oder testweise [weils nicht alle Geräte unterstützen] 5ghz.

Aber gut selber schuld, man kann ja immer dem billigsten Anbieter hinterherrennen - scheint ja nicht so als würde Treue irgendwo ausserhalb vom Marketing relevant zu sein. Gibts irgendeinen Anbieter (im Techbereich), der Kunden abhängig von der bisherigen Vertragsdauer belohnt?

 

Das Premiumding hab ich erst mit Ihrem Hinweis wahrgenommen. Das mag mein Fehler sein - keine Ahnung, wie lange es das schon gibt?

BEs macht es wenig Sinn für den Betreiber auf allen Modems draußen Features zu öffnen wo dann jeder 2. überfordert ist und Support anfordern muß.

Ich denke noch immer, das ein prophylaktischer reset vom support da viele Probleme löst und unkompliziert ist. Wenns so spezifisch wird, dass es aufs debuggen von Firewalleinstellungen rausläuft kann der support noch immer in den “premium” Modus wechseln. Aber ja, das verschärft sicher ein Problem, das jetzt weniger relevant ist. Würde mich interessieren, wie viel Mehraufwand das bei den supportanfragen von Leuten mit dem Premium Paket macht.

Obendrein übersiehst du dabei völlig, daß die Modems vielleicht zwar einige Features mehr mitbrächten, jedoch nicht ob sie auch ansatzweise brauchbar funktionieren und genau daran happerts dann auch oft!!! Meine teuren Asus-Modems hatten überhaupt nie eine brauchbare Firmware wo nur ansatzweise alles ging wie gewünscht und AVM scheißerlt auch mehr herum als sie weiterbrächten.

Daß OpenWRT für einen Anbieter keine Option ist muß auch verstehen, der kauft das fertige Produkt von der Stange und ich glaub auch gar nicht, daß es auf Open-WRT überhaupt mit DSL-Unterstützung ohne Bastelarbeit für all diese Modems was gibt.

Ok ja, ich hab den Geräten unterstellt, dass sie auch die beworbene Funktionalität liefern können. Da haben Sie Recht, das ist heutzutage gefährlich - auch wenn man auf Markenhersteller setzt.

Für xxxWRT ist es eine Unternehmsstrategie-Frage und ob das überhaupt mit der Lizenz vereinbar ist, weiß ich auch nicht. Mit gings darum zu zeigen, dass es möglich wäre als Hersteller die Oberfläche konsistent zu halten um so die Breite an Supportanfragen einzuschränken. Das wäre auch eine Form des brandings und würde den Anbieter als stabil-traditionell aussehen lassen. Wenn man die Funktionalität ohnehin als eingeschränkt hinnimmt und bedenkt, dass die Schnittstellen sauber getrennt sein müssen damit es mit der html Oberfläche hinhaut, dann wäre es wohl nicht so aufwendig (sogar ohne große Änderung der Firmware) das zu realisieren. Besonders wenn man weniger Geräte in größeren Stückzahlen kauft und so mehr Entgegenkommen vom Hersteller bekommt.

WENN es denn dem Anbieter wichtig wäre. Ists es hald nicht.

 

Außerdem läuft da eben auch TV drauf in einer ganz speziellen eigenen Variation und es wird da einiges herumoptimiert (ob immer zu Vorteil weiß ich nicht).

Heißt das, dass man eine gebraucht gekaufte Fritzbox dann auch mit der A1 Firmware bespielen müsste?

 

Aber genau für dich gibts eben entweder Premiummodem, eignes Modem oder auch Business-Anschluß wenn du mehr willst oder brauchst als der Lada hergibt.

Mit Geld und Zeit ist praktisch jedes Problem zu lösen, ich hätte hald gehofft nur mit einem Gerät und ohne Neuanschaffung durchzukommen. Schließlich ists ja eher ein kastrierter Golf ;-p

Naja vielleicht wirds ja mit dem Android-Ding was. Jedenfalls Danke für die Hilfe und ich bitte nochmal um Entschuldigung für den missverständlichen Ton!

 

PS: Ups, zu früh gedrückt...

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Was bei Dir - dem Medium entsprechend sind wir hier per-du - glaube ich widersprüchlich rüber kommt, und ggf. die Kommunikationsschwierigkeiten mitgetragen hat, ist, dass du einerseits beim default Modem bist (wegen aon/XploreTV, ergibt jetzt Sinn), andererseits aber e.g. von iptables usw. schreibst. Das passte jetzt nicht so ganz in mein Weltbild und ich denke das sehen auch andere hier so, so jemand der im Netzwerk rumbastelt und noch ein default Modem vom ISP hat, das passt nicht zusammen, da stellt man sich zwischen den Zeilen lesend eher jemanden vor, der bereits ein kleines HomeLab betreibt, geschweige denn eigenes Modem/eigener Router :)

 

Und ich denke, das is auch der Punkt, so jemand, der sich mit diesen Dingen beschäftigt, wird früher oder später sich weiterentwickeln wollen und spätestens dann wird es kein 0815 Modem von irgend einem ISP mehr geben, welches den Feature-Umfang bietet, der angefordert wird vom User. Spätestens dann muss der User in professionelle(re) Hardware investieren (und/oder einer Business Lösung, früher übrigens auch “Professional” bei der AON Telekom genannt).

 

Das heisst für mich ist jemand der nach einem speziellen Feature vom ISP Modem verlangt in einer sehr, sehr kleinen Nische. Der Otto-Normalverbraucher wird über die Bedienung und vielleicht dem Setzen eines eigenen WLAN-Kennworts nicht hinaus kommen. 

 

Aus dem Grund ist das:

Die Geräte kosten halt auch was [...] die Anbieter einfach n 0815 Teil hinstellen, ob die jetzt zufällig mal n Feature unterstützen oder nicht, [...] Dann wird halt das Teil um Einkaufspreis € 50,- im Bulk gekauft, was das kann schön, Rest ist wohl egal.

 

Sie stellen das so hin, als hätte ich mir den kleinsten Polo ausgesucht und jammere dann, dass bei vollem Rohr auf der Autobahn Laufruhe ein Fremdwort ist.

Allerdings hat A1 -wie von Krachler40 oben belegt- kein Müllgerät gekauft, sondern ein durchaus fähiges ABSICHTLICH beschnitten.

Dass alte Geräte hier mitunter mehr Funktionalität hatten und zudem eine Premiumlösung mit vollem Herstellerumfang angeboten wird, erweckt das Gefühl extra geschoren zu werden weil es geht...

 

wenngleich auch in der Argumentation richtig und viel Zustimmung findend, für mich einfach ein zu kleines Detail auf das ich mich konzentrieren mag. Die default features von ISP Modems ändern sich, in deiner Situation leider bei einem Feature in die falsche Richtung. Wenn du dich aber weiter entwickelst, wird früher oder später ohnehin eine andere Lösung fällig. Dann würde auch das vorherige Modell nicht mehr ausreichend sein, und das mein ich mit Nische. 
Und auch aus Anbieter-Sicht, warum auf kleine Nischen konzentrieren, wie viele Kunden hat A1? Da kannst nicht jeden zufrieden stellen.

 

Das Beschneiden der Software … ganz eigene Diskussion, man will halt den Support entlasten. 

Gleichzeitig den Support runterfahren …. ja da setzt A1 halt auch ein Signal damit und Kritik in diesem Punkt ist imho auch angebracht - bzgl. Service - nicht dem Beschneiden der Software.

 

Ein kleiner Aspekt der hier nur angeschnitten wurde, ist, dass früher ein Modem für einen Haushalt ausreichend war, mit dem Einzug der Streaming-Dienste und der daher gestiegenen Anforderung an Bandbreite vom Modem zum Endgerät dieses eine Gerät nicht mehr ausreicht.

In meinem Bekanntenkreis schon oft passiert, dass der ISP gewechselt wurde weil “zu langsam” und dann geschumpfen wird, dass der neue ISP nicht besser ist. Dann bohrt man mal nach und dann kommen so Sachen wie Modem steht - weil hässlich - hinterm Kastl auf dem Boden am anderen Ende der Wohnung …. kein Wunder, dass es “zu langsam” ist und der Support wird dann natürlich herangezogen und das kostet dem ISP Geld. 

Drum gibt es auch so Sachen wie der A1 Interner Optimizer, welche versuchen den Support zu entlasten und ein Verständnis dafür zu schaffen, dass eben nicht der ISP zu langsam ist.

Generell ist der Trend zu beobachten, dass die Anbieter mehr und mehr versuchen, diese Message - meiner Meinung auch total wichtig und richtig - an die Kunden zu kommunizieren, dass ein gescheites WLAN (die wenigsten wollen Kabel verlegen leider) oft aus mehr als nur einem Router/Modem/AP/Firewall Gerät besteht. Siehe Angebote mit WLAN Verstärkern/MESH am Markt.

 

Nebenbei bemerkt, hat mir A1 mal ein MESH Set im Wert von € 200,- (die runden Untertassen) geschenkt für weitere 24 Monate Bindung, also wenn auch selten, gibt es bei A1 durchaus Treue-Programme.

 

Wie dann gewirtschaftet wird und der Support besetzt wird, in welcher Qualität und Stärke ist dann wieder ein anderes Thema, wo ich auch sage [sic], wenn man die Beiträge liest hier, dass Kritik angebracht ist, das oben war nur nüchtern als ein weiterer Aspekt, weshalb ISPs bei den Geräten mittlerweile mehr an Features/Preis sparen als früher und dann Premium-Modelle anbieten.

Persönlich finde ich das als Weg ok, der ISP muss dir Internet zur Verfügung stellen, kein Router/AP/Switch etc. theoretisch nicht mal ein Modem? Ist halt dabei, damit der Kunde ins Internet kommt, es steht aber jedem frei, seine eigenen Geräte zu benutzen. Anders verhält sich das bei Business-Verträgen.

Und ganz anders bei den Cube Verträgen, denn da entscheide ich als Kunde vorab genau welches Gerät über den Vertrag subventioniert und angeschafft wird. Allerdings habe ich auch hier die Wahl ein eigenes Gerät zu verwenden, kann sogar sagen, ich will gar kein Gerät zum Vertrag haben. Das ist noch ein Unterschied zw. Festnetz und Cube Verträgen, der vielleicht auch mal betrachtet gehört, ob man das nicht angleicht?

 

 

ad Raspberries: zuletzt um 100,- n Set gesehen mit Case, Stromstecker, HDMI-Kabel usw. - braucht man meist nicht alles, aber immer noch preiswerter als einzeln um 150,- zu kaufen. Also falls der Bedarf dringend ist ggf. ne Lösung, wenn auch mit zusammenknirschenden Zähnen...

Benutzerebene 7
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Dachte ein Raspi kostet um die 40€, die Zeiten sind wohl auch schon lange vorbei und ein oneplus kostet auch nicht mehr 150 sonder >500.

Ich würd meinen du nimmst dir eine FB 7590 aus willhaben. Die gehört dann ganz dir und fertig. Upgrade sind auch jederzeit möglich und du verhöckerst sie wieder bzw. hast eine Nachnutzung etwa als Repeater.

Mieten geht natürlich auch, nur da ist es wieder nicht deins und Upgrade gibts auch nicht solange die noch irgendwie funktioniert. Und die 5€ hast auch in 2-3 Jahren herinnen.

Egal ob du deine eigene nimmst oder von A1, nach Werksreset holt sich sich automatisch vom ACS die Konfig und somit geht gleich Internet, TV und VoIP. Liegt einfach daran, daß die FB unterstützt wird da sie ja auch bei div. Produkten ausgegeben werden. Die Firmware ist zwar auch beschränkt, damit man selbst keine Updates machen kann, die kommen nach div. Tests und Prüfungen über den Provider ausgerollt. Bei der eigenen kannst das Problem umschiffen und Fernzugriff sperren.

Benutzerebene 3

Hallo,

Ich meine die 7590er ist eine gute Lösung, bis 5G oder 6G kommen wird das DSL reichen. An Glasfaser glaube ich nicht, ein ausgebautes 5G oder 6G Netz ist mir genug.

Benutzerebene 7
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[Offtopic]

Ja die Raspberrys kosten normal je nach Modell € 40,- allerdings wurde mit der Chip-Krise der Preis angehoben auf € 50,- und aktuell aufgrund der großen Nachfrage und mangelnder Verfügbarkeit sind die ganz weit oben. Bastel grad an PiHole, SearXNG und navidrome rum bräuchte dafür noch einen ….. tja muss wohl warten, gut dass es linode gibt. 

Was bei Dir - dem Medium entsprechend sind wir hier per-du - glaube ich widersprüchlich rüber kommt, und ggf. die Kommunikationsschwierigkeiten mitgetragen hat, ist, dass du einerseits beim default Modem bist (wegen aon/XploreTV, ergibt jetzt Sinn), andererseits aber e.g. von iptables usw. schreibst. Das passte jetzt nicht so ganz in mein Weltbild und ich denke das sehen auch andere hier so, so jemand der im Netzwerk rumbastelt und noch ein default Modem vom ISP hat, das passt nicht zusammen, da stellt man sich zwischen den Zeilen lesend eher jemanden vor, der bereits ein kleines HomeLab betreibt, geschweige denn eigenes Modem/eigener Router :)

 

Und ich denke, das is auch der Punkt, so jemand, der sich mit diesen Dingen beschäftigt, wird früher oder später sich weiterentwickeln wollen und spätestens dann wird es kein 0815 Modem von irgend einem ISP mehr geben, welches den Feature-Umfang bietet, der angefordert wird vom User. Spätestens dann muss der User in professionelle(re) Hardware investieren (und/oder einer Business Lösung, früher übrigens auch “Professional” bei der AON Telekom genannt).

Das heisst für mich ist jemand der nach einem speziellen Feature vom ISP Modem verlangt in einer sehr, sehr kleinen Nische. Der Otto-Normalverbraucher wird über die Bedienung und vielleicht dem Setzen eines eigenen WLAN-Kennworts nicht hinaus kommen. 

 

Da habe ich wohl gegenüber A1 eine recht unterschiedliche Sicht zu “Netzwerk basteln”. Mal schnell in die Firewall zu schauen um Ports freizugeben/zu sperren oder weiterzuleiten sehe ich nicht als “Professional”. Hier gehts nicht um vlans oder Werbefilter per script selber zu automatisieren oder auch nur (wie bei mir grad relevant) IGMP snooping.

Was mir hier vermutlich so sauer aufstößt, ist dass A1 einerseits durch die “engagierte community” auf “is ja nur ein Modem, wir müssen da nix mehr tun!” pocht (offiziell gibts ja nichtmal eine Stellungname - bzw von anderen Threads her wäre das vmtl eh nur “Wir stehen in Kontakt mit der Abteilung”). Gleichzeitig aber die Funktionalität eines Routers anbietet - und wohl sich das wohl auch bezahlen lässt (die TV Box ist ja explizit gemietet, bei dem nicht-router wirds wohl implizit sein). Würde mich wundern, wenns nicht in der Beratung hieße “ja, da ist alles dabei Sie brauchen nix mehr”. Ansonsten würden ja Leute abgeschreckt, weil Sie selber für zB WLAN sorgen müssten.

 

Um die erwähnte Verwirrung aufzuklären - vor vielen Jahren bin ich in die Öde gewandert um Internet zu den Internetlosen zu bringen. Zum Dank bin ich nun Chefprügelknabe der Technik in der Familie. Angesichts des aktuellen Zwangsumstieges auf das neue xplore bereue ich die damalige Entscheidung wieder einmal stark - Probleme von vor 2 Jahren bestehen dort weiter, offizielle Antworten sind seit je her vertröstend und die im Vorfeld gemachte Zusage, dass sich nichts ändern würde, ist aus Benutzersicht einfach falsch.

Ich bin sicher man kann da bei jedem einzelnen Problemchen wieder mit Nische und Aufwand argumentieren - weil sich da soviele beschweren und scheinbar selbst (auf zukünftigen Support bezogene) Kleinigkeiten wie der Darkmode verweigert werden, deutet es hald leider auf mehr hin.

Kurzum: Je mehr ich mich mit der Geschäftspolitik beschäftige, umso mehr denke ich, dass es bei A1 keine Balance von Geben und Nehmen gibt.

 

Nebenbei bemerkt, hat mir A1 mal ein MESH Set im Wert von € 200,- (die runden Untertassen) geschenkt für weitere 24 Monate Bindung, also wenn auch selten, gibt es bei A1 durchaus Treue-Programme.

 

Für die Forumstätigkeit? Oder hat es da mal ein generelles Anschreiben gegeben?

 

Persönlich finde ich das als Weg ok, der ISP muss dir Internet zur Verfügung stellen, kein Router/AP/Switch etc. theoretisch nicht mal ein Modem? Ist halt dabei, damit der Kunde ins Internet kommt, es steht aber jedem frei, seine eigenen Geräte zu benutzen. Anders verhält sich das bei Business-Verträgen.

Und ganz anders bei den Cube Verträgen, denn da entscheide ich als Kunde vorab genau welches Gerät über den Vertrag subventioniert und angeschafft wird. Allerdings habe ich auch hier die Wahl ein eigenes Gerät zu verwenden, kann sogar sagen, ich will gar kein Gerät zum Vertrag haben. Das ist noch ein Unterschied zw. Festnetz und Cube Verträgen, der vielleicht auch mal betrachtet gehört, ob man das nicht angleicht?

 

Würde ich auch begrüßen. Momentan interessiert mich aber eher, ob ich das dx3101 zurückgeben und damit monatliche Kosten sparen kann? Das TV Kastl ist zwar explizit als Mietgerät ausgeschrieben, aber auch da weiß ich nicht ob man es vertraglich darf. Mal schauen ob sich mit Kodi oÄ ein brauchbarer Ersatz dafür machen lässt - die neue Fernbedienung+Oberfläche sind ja eh schon nur mehr grenzwertig für ältere Leute nutzbar (also ein Gutteil jener, die überhaupt noch traditionelles Fernsehen wollen)…

Ja, ich kann definitiv den Schmerz der Supportmitarbeiter nachvollziehen!

 

ad Raspberries: zuletzt um 100,- n Set gesehen mit Case, Stromstecker, HDMI-Kabel usw. - braucht man meist nicht alles, aber immer noch preiswerter als einzeln um 150,- zu kaufen. Also falls der Bedarf dringend ist ggf. ne Lösung, wenn auch mit zusammenknirschenden Zähnen...

So sehr ich mich auch über die verpasste Gelegenheit ärgere - ich muss auch zugeben, dass es mehr ein will-haben statt eines brache-dringend ist. Meine alten Geräte funktionieren gut genug, die Neuerungen sind für nicht Weltbewegend und wenn ich jetzt dringend was bräuchte würde ich mir vielleicht (je nach Einsatzzweck) einen billigen, gebrauchten Laptop nehmen. Braucht zwar bisserl mehr power, hat aber hald auch mehr power ;). Für manche wirds auch eine androidbox tun. Wenns um GPIO-basierte Basteln geht, muss man sich natürlich mehr überlegen.

 

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