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A1 Kombi - VoIP Zugang für Festnetz Rufnummer


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Hallo an Alle... mir ist bekannt dass in ähnlicher Form das Thema schon mehrmals behandelt wurde, sorry also wenn OT. leider sind die Ansätze und offenbar auch setups der Anschlüsse sehr unterschiedlich.

Folgendes:
ich nutze A1 Kombi: eine "Festnetz Nummer" + ADSL Internet
Als Hardware kommt bei mir eine Fritzbox 7490 zum Einsatz, diese ist hinter dem ADSL Filter angeschlossen (ADSL Variante = G993.5 GVector).

Die "Festnetz Nummer" wird nicht in der Fritzbox verwaltet sondern ein normales POTS Telefon steckt direkt in der Wanddose.
D.h. also POTS ist weiter ganz normal beschaltet und erst in der Vermittlungsstelle wird sozusagen 'digitalisiert' und 'geVoIPt'.

Nun verwende ich aus diesem Grund das Festnetz kaum, da ich alles was die Fritzbox bietet nicht für die Telefonnummer nutzen kann, zB meine DECT Handtelefone.


Die Frage also ... nachdem ja auch das "Festnetz" in Wirklichkeit eine NGN / VoIP Lösung ist,
gibt es denn mittlerweile die Möglichkeit dass ich VoIP Zugangsdaten bekäme (zB für einen SIP Zugang) um die Festnetztelefonnummer in der Fritzbox verwalten zu können?
Oder gibt es einen separaten VLAN Zugang den man ja auch in der Fritzbox einstellen könnte?

Ich würde eben gerne meine Festnetznummer in der Fritzbox zusätzlich verwalten können, anstatt des völlig getrennten POTS Telefons.

Mir ist klar dass es die theoretische Lösung gäbe, das POTS Signal durch die Fritzbox durchzuschleifen, ist aber für mich eine inakzeptable Lösung.

Zugangsdaten für SIP/VoIP oder VLAN o.ä. wäre das einzig zielführende.


mfg von

Roland Schweiger
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Beste Antwort von Grisu 27. März 2019, 22:19

Die Fritz!Box kann das werksmäßig!
Sollte also auch so wie es ist direkt mit der Fritzen gehen!
DSL mit ANALOGEM Telefon (oder ISDN) mit der Fritz verbinden.

Anleitung siehe hier unter Punkt FRITZ!Box mit kombiniertem DSL- und Festnetzanschluss verbinden:
https://at.avm.de/service/fritzbox/fritzbox-7590/wissensdatenbank/publication/show/14_FRITZ-Box-mit-DSL-Anschluss-verbinden/

Dann noch im Router alles richtig konfigurieren. Also als analogen Festnetzanschluß, nicht als VoIP!
Telefone müssen dann am Gerät angesteckt werden Fon1 bzw. Fon2.
Die Grundidee ist folgende:
Von der TAE-Dose (Dreieck) gehts zum Splitter, von diesem mit grauem Adapter 060 (RJ11-RJ45 Adapter) und Y-Kabel grauer kurzer Stecker zum DSL-Eingang der Fritz.
Der Splitter speist wie bisher das analoge Telefonsignal zurück zur Dose (Dreieck).
An die Dose (Kreis) steckst du nun den Fritz TAE-Stecker Adapter, in diesen den schwarzen Adapter 059 (ebenfalls ein RJ11-RJ45 Aapter), in diesen kommt das schwarze kurze Ende des Y-Kabels und speist das analoge Festnetztelefon damit zurück in die Fritz (selbiges ginge auch mit einem ISDN-BA S0-Bus, hat hierzulande aber fast niemand mehr). Der Fritz DSL-Eingang hat dazu alle 8 Pole des Y-Kabels belegt, 2 für DSL (innere 2 Pins), 2 für analog Telefon (nächste 2 Pins) und 4 für S0-Bus (äußere 4 Pins).
Das Telefonsignal wird vom Kreis der TEA nur abgenommen Richtung Fritz und nicht mehr zurückgespeist, daher ist der mittlere Anschluß der TAE (Telefonsymbol) nun TOT !!!
Analoge Telefone müssen an der Fritz Fon1 bzw. Fon2 je Konfig angeschlossen werden.

Der integrierte Anrufbeantworter, Fax und Schnurlos sind somit ganz normal mit allen Fritz-Features verfügbar! Kein oder kaum ein Unterschied zu einer VoIP-Lösung.
Alle Kabel sind bei der A/CH Version der 7590 jedenfalls dabei (ich hatte sie alle).
Notfalls könnte man sich alle auch selbst zusammenbasteln.

Um das Projekt zu krönen kann man nun noch (steht in keiner Anleitung) ein normales Telefonkabel am mittleren Telefonstecker der TAE anschließen und in Fon1 stecken.
Jedoch muß man die Belegung des TAE-Steckers dahingehend ändern, daß die beiden Adern-Kontakte nicht links (Eingang) sondern rechts (Ausgang) einer oben der andere unten liegen.
Die Stecker sind leicht zu öffnen und die beiden Pins ebenso einfach auf die jeweils andere Seite zu legen. Man muß nur darauf achten ein altes 2-poliges Kabel zu verwenden das am RJ11 nur die inneren beiden Pin belegt hat.
Damit bekommt man das analoge Telefonsignal von der Fritz wieder retour an die Dose und kann von dieser dann über die beiden Anschlüsse a1(a') und b1(b') zu einer weiteren Dose gehen wo man normale analoge Telefongeräte anschließen kann in einem ganz anderen Raum.
Alternativ kann man sich natürl. auch überlegen ein weiteres Y-Kabel am Kreis-Anschluß der TAE zu verwenden, wo die linken beiden Pin auf den schwarzen Stecker des Fritz Y-Kabels gehen zur Fritz-DSL und die beiden rechten Pin direkt auf Fon1 der Fritz. Damit hat man sogar noch den Telefonsteckplatz auf der Dose für ein analoges Gerät frei. Weitere Dosen wie gehabt.

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Hallo @roland-schweiger0
Zugangsdaten für NGV/VoIP bekommt man keine. Die Fritz!Box kann sich aber, wenn man NGV/VoIP hat, die Konfiguration vom A1 Server holen (wenn es ein A/CH Modell ist). Wie es sonst aussieht bei Fritz!Boxen, im Bezug zu NGV/VoIP, weiß ich leider nicht.
LG NerdTech
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das würde mir schon reichen, könnte sich die Fritzbox die VoIP Konfiguration vom Server holen und eben automatisch als Rufnummer anlegen.
Habe ein Ö Modell Fritzbox 7490 (also mit a/ch Firmware).

Tja aber wie kriegt man die Daten vom Server?
An anderer Stelle hat mal jemand geschrieben man solle bei den Internetzugangsdaten kein Passwort eingeben und auf A1 Profil stellen ... wenn ich das mache, habe ich zwar DSL gesynct aber keine Internetverbindung.

Hat jemand Erfahrung wie man die Festnetznummern-Config wirklich auf die Fritzbox bekommt (ohne das original Modem zu Hilfe nehmen zu müssen)?

lg
Roland Schweiger
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Die Fritz!Box kann das werksmäßig!
Sollte also auch so wie es ist direkt mit der Fritzen gehen!
DSL mit ANALOGEM Telefon (oder ISDN) mit der Fritz verbinden.

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https://at.avm.de/service/fritzbox/fritzbox-7590/wissensdatenbank/publication/show/14_FRITZ-Box-mit-DSL-Anschluss-verbinden/

Dann noch im Router alles richtig konfigurieren. Also als analogen Festnetzanschluß, nicht als VoIP!
Telefone müssen dann am Gerät angesteckt werden Fon1 bzw. Fon2.
Die Grundidee ist folgende:
Von der TAE-Dose (Dreieck) gehts zum Splitter, von diesem mit grauem Adapter 060 (RJ11-RJ45 Adapter) und Y-Kabel grauer kurzer Stecker zum DSL-Eingang der Fritz.
Der Splitter speist wie bisher das analoge Telefonsignal zurück zur Dose (Dreieck).
An die Dose (Kreis) steckst du nun den Fritz TAE-Stecker Adapter, in diesen den schwarzen Adapter 059 (ebenfalls ein RJ11-RJ45 Aapter), in diesen kommt das schwarze kurze Ende des Y-Kabels und speist das analoge Festnetztelefon damit zurück in die Fritz (selbiges ginge auch mit einem ISDN-BA S0-Bus, hat hierzulande aber fast niemand mehr). Der Fritz DSL-Eingang hat dazu alle 8 Pole des Y-Kabels belegt, 2 für DSL (innere 2 Pins), 2 für analog Telefon (nächste 2 Pins) und 4 für S0-Bus (äußere 4 Pins).
Das Telefonsignal wird vom Kreis der TEA nur abgenommen Richtung Fritz und nicht mehr zurückgespeist, daher ist der mittlere Anschluß der TAE (Telefonsymbol) nun TOT !!!
Analoge Telefone müssen an der Fritz Fon1 bzw. Fon2 je Konfig angeschlossen werden.

Der integrierte Anrufbeantworter, Fax und Schnurlos sind somit ganz normal mit allen Fritz-Features verfügbar! Kein oder kaum ein Unterschied zu einer VoIP-Lösung.
Alle Kabel sind bei der A/CH Version der 7590 jedenfalls dabei (ich hatte sie alle).
Notfalls könnte man sich alle auch selbst zusammenbasteln.

Um das Projekt zu krönen kann man nun noch (steht in keiner Anleitung) ein normales Telefonkabel am mittleren Telefonstecker der TAE anschließen und in Fon1 stecken.
Jedoch muß man die Belegung des TAE-Steckers dahingehend ändern, daß die beiden Adern-Kontakte nicht links (Eingang) sondern rechts (Ausgang) einer oben der andere unten liegen.
Die Stecker sind leicht zu öffnen und die beiden Pins ebenso einfach auf die jeweils andere Seite zu legen. Man muß nur darauf achten ein altes 2-poliges Kabel zu verwenden das am RJ11 nur die inneren beiden Pin belegt hat.
Damit bekommt man das analoge Telefonsignal von der Fritz wieder retour an die Dose und kann von dieser dann über die beiden Anschlüsse a1(a') und b1(b') zu einer weiteren Dose gehen wo man normale analoge Telefongeräte anschließen kann in einem ganz anderen Raum.
Alternativ kann man sich natürl. auch überlegen ein weiteres Y-Kabel am Kreis-Anschluß der TAE zu verwenden, wo die linken beiden Pin auf den schwarzen Stecker des Fritz Y-Kabels gehen zur Fritz-DSL und die beiden rechten Pin direkt auf Fon1 der Fritz. Damit hat man sogar noch den Telefonsteckplatz auf der Dose für ein analoges Gerät frei. Weitere Dosen wie gehabt.
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Selbst soeben mit einer 7590 getestet und funktioniert einwandfrei!
Das ganze funktioniert sogar im Mesh Netzwerk mit DECT-Gerät am Mesh-Node.

Vorab überall wo ich TAE geschrieben hatte sollte für Österr. natürlich TDO stehen!!!

Hab noch von einem anderen Gerät ein Y-Kabel gehabt und somit die im vorherigen Beitrag letzte Alternative angewandt.
Dieses zusätzl. Y-Kabel hat bei mir die linken beiden Telefonadern a und b vom TST (TDO-Stecker) auf einen grauen RJ11 und die rechten beiden auf einen grünen RJ11 Stecker verbunden (jeweis innere 2 Pins).
Zu beachten ist, daß man den Fritz-Adapter 060 jedenfalls verwenden muß, da dieser die Telefonadern auf die richtigen inneren 2 Pins umsetzt. Das zusätzl. Y-Kabel steckt einerseits in der TDO-Dose am Kreis, mit seinem grünen RJ11 am Fon1 und der graue RJ11 ist mit 1:1 Buchsenadapter (hatte ich einen herumliegen) über den schwarzen 060-Adapter zum schwarzen RJ45 des Fritz Y-Kabels verbunden.
Somit ist mein mittlerer Steckplatz der TDO frei für ein altes analoges Telefon.
Dieses kann auch als Notfalltelefon verwendet werden wenn kein Strom im Haus bzw. die Fritzen tot ist.
Geht allerdings nicht automatisch, sondern man muß dann den Fritz-TST (am Kreis-Symbol) abziehen, da die Fritz stromlos das Signal nicht durchreichen kann. Um die volle Funktion der Fritz (Anrufbeantworter, Fax) zu erhalten ist es vorteilhaft es so zu belassen.
Man könnte aber auch einfach die normale Variante anwenden ohne zusätzliches Y-Kabel und dafür a-a' und b-b' im Stecker verbinden, ein Telefon an der Dose wird dann aber von der Fritz nicht erkannt und hängt quasi parallel zu dieser was unschön und nicht erlaubt ist. Ihr könnt euch auch weitere Varianten überlegen, gibt sicher noch mehr Möglichkeiten, etwa ein voll belegtes Notfalltelefon (oder auch Alarmanlage) am Kreis anhängen und die Fritz erst quasi dahinter am Telefonstecker anschließen.

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